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Neuer 10-Euro-Schein kommt: So sieht er aus

EZB-Direktor Yves Mersch hat heute die neue 10-Euro-Banknote vorgestellt: Er ist rot wie der bisherige 10-Euro-Schein. Allerdings wirkt das Design deutlich moderner, hat als Wasserzeichen das Portrait der Göttin Europa. Auch im Hologrammstreifen taucht das Antlitz der Europa neben der Wertzahl und dem charakteristischen Bauwerk auf.

Wie die neue Fünf-Euro-Banknote hat der neue „Zehner“ die Smaragdzahl auf der Vorderseite. Sie verändert ihre Farbe, je nach Blickwinkel, von smaragdgrün nach tiefblau. Ein neues Sicherheitsmerkmal ist ein Relief an beiden Seiten der Banknote. Anfassen kann man den neuen Zehner allerdings erst ab dem 23. September 2014, wenn der überarbeitete Schein in den Umlauf gebracht wird. Die „alten“ Banknoten werden zwar nach und nach aus dem Verkehr gezogen, behalten aber weiter ihre Gültigkeit, schreibt der Bankenverband.

Fast 20.000 falsche Euro-Scheine im Umlauf

Mit den neuen Euro-Scheinen soll es Fälschern schwerer gemacht werden, die Scheine nachzumachen. Im 2. Halbjahr 2013 waren immerhin 19.350 falsche Banknoten in Deutschland im Umlauf, die erkannt worden waren. Aber wie erkenne ich eine gefälschte Banknote?

Am besten wendet man das Prinzip „Sehen, Fühlen, Kippen“ an. Erhält man einen Euro-Schein, sollte man ihn sich genau ansehen. Fälscher konzentrieren sich meist auf ein oder zwei Sicherheitsmerkmale. Deshalb macht es Sinn, mehrere Merkmale zu überprüfen. Im Gegenlicht sollte das Wasserzeichen zu sehen sein und der Sicherheitsfaden. Beim „Fühlen“ sollte man auf das Relief der EZB-Abkürzungen achten, sie sind leicht erhaben (bei der ersten Serie sind es fünf Abkürzungen, bei der Europa-Serie neun). Schließlich kann man feststellen, ob das Hologramm
vorhanden ist, wenn man den Schein kippt – oder bei den neuen Scheinen ein Lichtstrahl die Smaragdzahl entlang wandert.

Für Falschgeld gibt es keine Entschädigung oder Ersatz

Wer sich unsicher ist, ob eine Banknote echt oder gefälscht ist, der sollte unbedingt zur Hausbank geben und nachfragen. Wem eine falsche Banknote in die Hände kommt, sollte sofort die Polizei verständigen. Auf keinen Fall darf das Falschgeld weitergegeben werden. Wer dies tut, macht sich strafbar. Leider : Für Falschgeld gibt es keinen Ersatz.


Kommentare

Andreas Herzog 13. Februar 2014 um 12:26

Es ist schon erstaunlich, dass nach so kurzer Zeit der EUR-Einführung(garantiert fälschungssicher), so viele gefälschte EUR-Scheine im Umlauf sind, so dass man sich genötigt sah, natürlich wiederum fälschungssichere neue Scheine in Umlauf zu bringen!
Obwohl neu und fälschungssicher, Rat befolgen: „Sehen, Fühlen, Kippen!“

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