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Helpling und Co.: Vorsicht, Finanzamt (Stiftung Warentest)

Putzservice-Anbieter wie Helpling, Homejoy oder Putzfee vermitteln Putzkräfte, deren Kosten angeblich zu 20 Prozent als haushaltsnahe Dienstleistung die Steuer mindern. Ob das klappt, sei ungewiss, meint die Stiftung Warentest: Denn das Einkommensteuergesetz verlangt ausdrücklich „die Zahlung auf das Konto des Erbringers der Leistung“. Bei den Putzportalen überweist der Kunde das Geld aber nicht an die Reinigungskraft, sondern an die Betreiber des Portals.

Für die November-Ausgabe ihrer Zeitschrift test hat die Stiftung Warentest fünf Putzportale exemplarisch getestet und bei Testnutzern zehn Termine zum Putzen vereinbart. Sie verlangen zwischen 11,90 und 15 Euro pro Stunde. Die Ergebnisse:

  • Nur in vier Fällen war die Wohnung anschließend sauber.
  • Die Putzportale schließen in AGB oft eigene Verantwortung aus.

Homejoy „gewährleistet nicht die Zuverlässigkeit, Qualität und Eignung“ seiner Dienstleister, so Stiftung Warentest. Bei Putzfee müsse der Kunde laut AGB selbst prüfen, ob die Papiere der Putzkräfte korrekt sind. Und Clean Agents warne auf seiner Webseite davor, dass Kunden juristische Probleme wegen Schwarzarbeit ins Haus stehen könnten. Das Fazit der Tester:

Vor allem wegen rechtlicher Unsicherheiten kann momentan keins der fünf Portale empfohlen werden.


Kommentare

Paul Czickus 27. Juli 2017 um 21:02

Mittlerweile sind wir im Jahr 2017 gelandet. Ich bin nun seit dem Jahre 2014 schon als Selbständige Reinigungskraft tätig. Unter anderem bekomme ich Aufträge über „Helpling“. Umso größer die Helpling GmbH geworden ist, umso weniger ist die einzelne Reinigungskraft meiner Meinung dem Unternehmen Wert. Aus diesem Grund habe ich in meinem Blog auf http://www.firsthandywebradio.de/2017/07/helpling-erfahrungen-in-nurnbergfurth.html meine aktuellen Erfahrungen als Reinigungskraft in Nürnberg und in Fürth nieder geschrieben. Meiner Meinung geht es Helpling nur noch um Profit. Ist echt traurig, daß nur noch das Geld eine Rolle spielt bei der Vermittlungsplattform Helpling.

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mfwne 16. März 2016 um 20:36

Ich war rund ein Jahr Kunde bei Helpling und muss nun leider sagen: Nie wieder!

Am Anfang bekam man mindestens zwei Tage vor dem gebuchten Termin einen Helpling genannt, welcher auch kam. Das klappte gut. Mal hatte man eine gute Kraft, mal eine schlechte. Da man seinen Wunschhelpling angeben kann, pendelte sich dies ein.

In diesem Jahr habe ich ungefähr 10 Helplinge kennen gelernt. Der Grund lag daran, dass alle Helplinge nach kurzer Zeit feststellen mussten, dass sie viel zu wenig verdienen. Denn von den knapp 10 €, welche ein Helpling verdient, muss er Anfahrt und alle möglichen Versicherungen bezahlen. Bei häufigerer Arbeitszeit fallen zusätzlich Steuern an. Also kündigten die Helplinge im Schnitt nach 2 Monaten 🙁 Das ließ in mir ein negatives Gefühl aufkommen. Ich hatte das Gefühl einen ordentlichen Stundenlohn zu zahlen. Davon kam beim Helpling wenig an. Warum bekommt die Firma 3 € pro Stunde für eine Vermittlung eines Kraft, welche regelmäßig kommen soll? Ich empfinde dies als Ausbeute!

Dazu kam, dass der Firma Helpling ein Fehler nach dem anderen passierte. Termine wurden abgesagt. Der Helpling erfuhr, dass der Kunde storniert hätte; der Kunde erfuhr, dass der Helpling storniert hätte. Da meine Helplinge regelmäßig kamen erfuhr ich, dass dies häufige Fehler im System von Helpling sind. Obwohl Helpling und Kunde den Termin wollen, wird er regelmäßig storniert. Auf beiden Seiten löst dies natürlich Wut aus. Aber man hat keine Chance, die damalige telefonische Auskunft konnte nicht helfen und schob die Schuld auf den Helpling.

Daher legte ich eine ca. 3 monatige Pause ein und bestellte keinen Helpling. Als ich beruflich wieder mehr eingespannt war, bestellte ich noch einmal Helplinge. Von 8 angefragten Terminen kamen 2 zustande. Diese beiden Termine wurden weniger als 24 Stunden vorher bestätigt. Naja, immerhin kam jemand. Zwei der Termine kamen nicht zustande, weil die Firma Helpling mal wieder einen Fehler machte. Der Helpling konnte, der Auftraggeber wollte, trotzdem wurden die Termine abgesagt. Die anderen Male kam eine Mail, dass kein Helpling gefunden wurde.

Die Höhe war der letzte Termin. Ein Helpling sollte kommen, kam aber nicht. Er sagte vorher ab, weil ein Kind krank war. Trotzdem wurde mit der Termin in Rechnung gestellt. Vor 2 Monaten wurde mir mitgeteilt, dass ich das Geld zurück erhalten würde. Es ist immer noch nicht da.

Die telefonische Hotline gibt es scheinbar nun nicht mehr. Man muss scheinbar ein Formular ausfüllen. Ich habe es aufgegeben und mag mich nicht mehr über Helpling ärgern. Das Geld schreibe ich ab, möchte aber dringend vor Helpling warnen!

Fazit: Für mich NIE WIEDER HELPLING! Ich habe mein Konto löschen lassen und habe eine Minijobberin eingestellt.

Meine Empfehlung:
Für einen einzelnen Termin kann man es mit Helpling versuchen. Man kann Glück haben, dass jemand kommt und die Reinigung einigermaßen klappt.

Für regelmäßige Termine rate ich dringend ab. Erstens kommt es ständig zu ungewünschten Ausfällen, zweitens werden die wenigsten Helplinge länger bleiben.

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Mario Zacher 24. November 2015 um 22:31

Wir haben einen Schaden in einer Duschtasse gemeldet, der nach einem Helpling Termin entstanden ist. Das ist jetzt 32 Tage her!!! Helpling stellt sich einfach ‚tot‘ und hat nicht im geringsten Interesse daran, den Fall zu klären. Ich habe mit einem Anwalt gesprochen, der mir
die Taktik erörtert hat: der Kunde soll konsequent ins leere laufen und zermürbt werden, bis er aufgibt.
Ich werde mich jetzt mit dem Verbraucherschutz in Düsseldorf in Verbindung setzen und mit meinem Anwalt in Kontakt bleiben.

Dieses unseriöse Verhalten wird Helpling über kurz oder lang selber vom Markt putzen.

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Paul Czickus 19. April 2015 um 07:44

Jetzt möchte ich mich als Reinigungskraft für Helpling einmal zu Wort melden. Es gibt gute und schlechte Reinigungskräfte bei Helpling. Genauso gibt es Kunden, die eine völlig verdreckte Wohnung putzen lassen und auch die „normalen“ Wohnungen. Meine Erfahrungen als Helpling habe ich jetzt auf http://firsthandy2-net-webradio.blogspot.de/2015/02/meine-erfahrungen-als-reinigungskraft.html zusammnen gefasst. Ich bekomme meist eine Bewertung von 4-5 Sternen für meine Raumreinigung. So schlecht kann der Service von Helpling wohl nicht sein. Gut bezahlt ist der harte Job leider auch nicht.

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Lara 6. Dezember 2014 um 16:44

Vorsicht vor Helpling – dort ist man als Kunde der Depp…Von wegen Zufriedenheitsgarantie- hahaha! Nach dem Besuch des „Helplings“ ist mein Staubsauger kaputt, ein neues Zwischenteil kostet 20-40 EUR. Da der Helpling das jedoch „nicht zugibt“, es gewesen zu sein, kann die FA Helping „leider nichts für mich tun“. Man ließ mich zwar in mehrwöchigem mail-Verkeht Schadensformulare ausfüllen, Fotos machen und Kostenvoranschläge für eine Reparatur recherchieren, doch wenn der Helpling sich nicht erinnert – Pech gehabt. Fazit: mäßiges Putzergebnis und einen Haufen Ärger & Zusatzkosten obendrein. Dann lieber eine Unbekannte vom Schwarzen Brett im Supermarkt, da hat man wenigstens einen Verantwortlichen! Nie wieder – Finger weg von diesem Diletanten-Verein!

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Torsten 13. November 2014 um 15:23

Ich habe auch nur schlechte Erfahrungen gemacht. Cleanagents verlang Barzahlung oder Paypal, Helpling berechnet gerne einmal mehr, als angefallen ist.

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Oliver Ehrcke 27. Oktober 2014 um 13:06

Das war eine Frage der Zeit

Seit 2011 bietet mein Unternehmen Miss Finish (www.missfinish. de) einen Haushaltsservice in Hamburg an. Ausschließlich mit festangestellten und sozialversicherungspflichtigen Angestellten. Wir sind keine Online-Vermittler, sondern ein seriöses mittelständisches Unternehmen mit Sitz und realen Ansprechpartnern in Hamburg. Dieses Jahr schossen plötzlich solche Websites mit den o.g. Versprechen aus dem Boden und wurden von manchen Medien hochgejubelt. Dabei waren die Ungereimtheiten offensichtlich: Sehr gut wurde in Ihrem Artikel der unklare Steuervorteil recherchiert und begründet. Dieses möchte ich gerne noch ergänzen: In dem Preis den die Online-Portale nennen, welcher lt. deren Werbung angeblich um 20% durch Steuerminderung reduziert werden kann, ist auch die Provision für das Online-Portal enthalten. Und ob diese Provision steuermindernd wirkt, ist ebenfalls sehr fraglich.

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