„Erträgnisaufstellung“: 25 Euro Gebühren zurückholen

Unter Kunden der früheren Dresdner Bank (von Commerzbank geschluckt) rumort es: Ihnen wurden 25 Euro für eine „Erträgnisaufstellung“ berechnet, die zuvor kostenlos war. Dazu gab es nur einen kurzen Hinweis auf Kontoauszügen. Die Kunden mögen doch bitteschön widersprechen, wenn sie zu zu diesen Konditionen keine „Erträgnisaufstellung“ mehr haben wollen.

„Ich habe diesen Hinweis auf dem Kto-Auszug übersehen. Sicher meine Schuld. Allerdings finde ich zum einen die Gebühr doch etwas überzogen, zum anderen das Geschäftsgebahren an sich mehr als fragwürdig“, schrieb mir ein Finblog-Leser. Eine Commerzbank-Sprecherin hat auf Anfrage bestätigt, dass die übernommenen Kunden der Dresdner Bank lediglich per Kontoauszugsdrucker über die Preisänderung informiert wurden (Commerzbank-Kunden zahlten schon früher 25 Euro) . Das sei nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine ausreichende Information.

Die Commerzbank-Sprecherin erklärte allerdings auch:

Da es nachvollziehbar ist, dass ein Kunde diese Information auch einmal übersehen kann, bieten wir unseren Kunden in der Regel an, die angefallenen Gebühren für die Eträgnissteueraufstellungen zurückzuerstatten.

Das verstehe ich so: Wer darauf drängt, kriegt das Geld zurück.
Die umfangreiche Erträgnisaufstellung ist mit Einführung der Abgeltungssteuer für die meisten Kunden sowieso unnötig geworden. Wer statt des pauschalen Abzuges indes die Veranlagung wählt, dem kann die Erträgnisaufstellung hilfreich sein.

1 Kommentar

  1. Veröffentlich von RitaHase am 15. März 2012 um 16:40

    .. die Abzocke geht weiter! Bei der comdirect soll eine Erträgnisaufstellung 19,90€ für ein Festgeldkonto kosten.

    Da ist der an sich schon mickrige Zinsertrag gleich wieder hin.

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