Bafin-Verbraucherbeirat: Das sind die Mitglieder

Bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Bonn, gibt es nun einen Verbraucherbeirat. Das neue Gremium soll die BaFin bei ihren Aufsichtsaufgaben aus Verbrauchersicht beraten. Dem Beirat gehören Vertreter von Verbraucher- und Anlegerschutzorganisationen, außergerichtlichen Streitschlichtungsstellen, der Gewerkschaften, Wissenschaftler sowie das Bundesverbraucherministerium an, etwa Dorothea Mohn vom Verbraucherzentralen- Bundesverband (VZBV). Eine Liste aller aktuellen Mitglieder 2013 finden Sie weiter unten in einer Übersicht.

Der neue Bafin-Verbraucherbeirat ist Teil der Reform der Finanzaufsicht. Die Reform soll die Rechte der Kunden von Banken und Versicherungen verbessern.  Seit November 2012 müssen z.B. Anlageberater bei der BaFin registriert werden. Sie dürfen nur dann von Instituten in der Beratung eingesetzt werden, wenn sie ausreichend qualifiziert sind. Sollten sich Kunden bei einem Institut über eine Beratung beschweren, müssen die Banken die Beschwerde zwingend der BaFin melden.  Im April waren bereits über 180.000 Berater registriert; es wurden bisher rund 6.000 Kundenbeschwerden angezeigt.

Mit der Reform wurde bestimmt, dass die BaFin im sogenannten kollektiven Verbraucherinteresse tätig wird. Das ist dann der Fall, wenn ein Unternehmen gegen verbraucherschützende Rechtsvorschriften verstößt und dieser Verstoß in seinem Gewicht und seiner Bedeutung über den Verbraucher können sich aber nicht direkt an den Bafin-Verbraucherbeirat wenden, sondern an die Bafin-Beschwerdestelle. wenden. Ungeachtet dessen können sich Verbraucher auch weiterhin an Ombudsleute wenden, etwa den Ombudsmann der Banken und Sparkassen.

Aktuelle Mitglieder des Bafin-Verbraucherbeirates

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Adresse der Bafin

Bafin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Graurheindorfer Straße 108  53117 Bonn
Telefon: +49 (0) 228 / 4108 – 0
Fax: + 49 (0)228 4108-1550
E-Mail: poststelle@bafin.de

1 Kommentar

  1. Veröffentlich von Müller am 29. November 2019 um 10:30

    Es wird immer von der nicht sicheren gesetzlichen Rente gesprochen. Wo ist eigentlich das Problem, dass alle in die Rentenversicherung einzahlen. Ob Beamte, Angestellte, Selbstständige.(Schauen Sie sich bitte unsere Nachbarländer, Österreich, Niederlande, Schweiz usw.) an. Es kann doch nicht sein, daß z.B. Beamte ohne eigenen Beitrag 71,75 % ihres letzten Gehaltes als Alterversorgung erhalten (plus Weihnachtsgeld). Gleichzeitig wird die Beihilfe auf 70 v.H. erhöht, sodass der eigene Krankenversicherungsbeitrag auf 30v. H, sinkt.
    Ist das sozial? Oder gerecht? Oder halt nur sich selbst versorgen und bei den anderen sparen. Vermutlich ist das ein „Tabuthema“.
    Gleichzeitig sind diese Renten (Pensionen), die jeden Monat mit neuen Krediten finanziert werden sicher. Die Renten, für die Beiträge gezahlt werden sind nicht sicher. Kann man das noch verstehen?

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