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Analyse: Zahlt sich paycentive aus?

So wird die Loyalty-Plattform tatsächlich genutzt

Immer mehr deutsche Verbraucher werden Teil eines neuen Loyalty-Programms, ohne dafür eine zusätzliche Plastikkarte mit sich führen zu müssen: Bei paycentive sammeln sie beim Bezahlen per Girocard automatisch bei zahlreichen Partnern Cashback, das am Monatsende gebündelt auf dem Konto landet. Doch lohnt sich das wirklich? Wer profitiert mit dem Kundenbindungsprogramm eigentlich in welchem Umfang? Wir haben uns die Zahlen der Plattform (Stand Ende November 2019) genauer angesehen – das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Knapp 8 Millionen Euro Cashback: Beim Einkaufen sparen

Etwa fünfeinhalb Millionen Kunden sind heute Teil der jungen Plattform, die das Augsburger Fintech paycentive entwickelt und aufgebaut hat. Und dies, weil nicht mehr nur wie vor fünf Jahren zwei, sondern 40 deutsche Sparkassen, bei denen diese Kunden ihre Girokonten führen, mit paycentive kooperieren. Ihre Debitkarten fungieren gleichzeitig als Bonuskarte bei teilnehmenden regionalen Handelspartnern. Dank eines umfassenden Marketing-Pakets werden nach und nach auch aus weniger aktiven oder gar noch uninformierten Kunden eifrige Nutzer: Seit dem Programmstart in 2014 wurden die Konsumenten bislang schon mit knapp acht Millionen Euro Cashback belohnt. Je mehr Finanz- und Handelspartner bei paycentive mitmachen, desto größer natürlich diese Summe – 2018 etwa doppelt so hoch wie 2017.

Die Verbraucher erzielen pro Transaktion ohne zusätzliche Plastik- oder Stempelkarte und ohne lästige Fragen an der Kasse zwischen 1 und 5 Prozent der Kaufsumme. Ein regelmäßiger Karteneinsatz kann so dazu führen, dass die Kontoführungsgebühr neutralisiert wird. Der Rekordhalter in Sachen gesammelter paycentive-Treueboni stammt aus NRW – er hat schon ansehnliche 1.280,96 Euro gespart. Ein anderer Nutzer ist stolz auf die bisher ho?chste Einzelcashback-Summe: 647,47 Euro, realisiert bei einem Autokauf beim örtlichen Händler.

Fazit: Bei regelmäßigem Einsatz der Bankkarte ist mit paycentive das Sparpotenzial beim täglichen Einkaufen und in der Freizeit doch recht hoch.

paycentive setzt Kaufimpulse: Deutlich mehr Umsatz je Kartenzahlung

Think global, shop local – auch das veränderte Verbraucherbewusstsein ist Teil des Modells von paycentive. Denn neben Cashback spielt für den Loyalty-Spezialisten eine besondere Rolle, lokale Händler, Gastronomen und Betreiber von Freizeiteinrichtungen mit einem modernen, digitalen Kundenbindungsprogramm zu unterstützen, was bisher nur großen Ketten vorbehalten war. Bald schon 5.000 solcher Local Stores sind bei paycentive bundesweit dabei. Ohne aufwendige Kundenbindungsprogramme aufzusetzen und mit nur geringem administrativen Aufwand können somit auch regionale Unternehmen neue Zielgruppen erreichen, Kundenbindung und Kundenaktivität erhöhen und Zusatzerträge erzielen – dies zeigt ein Beispiel: Ein Franchisenehmer eines führenden Systemgastronomen verzeichnete innerhalb eines Jahres 62 Prozent mehr Sparkassen-Kunden, 75 Prozent mehr Transaktionen mit Sparkassen-Cards und die entsprechenden Karten-Umsätze verdoppelten sich.

paycentive hat zudem ermittelt, dass der Umsatz je Kartenzahlung systemweit im Vergleich zur „normalen“ Girocard-Nutzung deutlich höher liegt – ein Win-win für Händler und Kunden. Die Gründe leuchten ein: Anreize motivieren zum Ausprobieren und liefern häufig den entscheidenden Kaufimpuls, die Kauffrequenz geht in die Höhe. Und Wechselwillige überlegen lieber zweimal, ob sie sich künftig die Gelegenheit zum Sparen entgehen lassen wollen.

56 Prozent aktive Kartennutzer: Kundenbindung und bargeldloses Bezahlen

Was aber haben die kooperierenden Finanzinstitute von paycentive? Es geht ihnen vor allem um eine Aufwertung ihrer Bezahlmedien und um die Einführung oder Reaktivierung regionaler Vorteilsprogramme ebenso wie um einen Vorteil im Wettbewerb um den Kunden. „Sparkassen und Banken profitieren nicht nur von einer stärkeren Kundenbindung, sondern auch durch insgesamt aktivere Kunden und deren häufigeres bargeldloses Bezahlen. Bankeigene Mehrwertprogramme gehen häufig an den tatsächlichen Bedürfnissen vorbei, man denke beispielsweise an den Concierge-Service, der manchmal angeboten, aber nur selten genutzt wird. paycentive dagegen kann von den Kunden täglich genutzt werden und da die Kartenzahlung belohnt wird, steigt der Nutzungsgrad der Girocard erheblich”, erklärt Oliver Dümpe, CEO und Gründer der paycentive AG.

Diese Tatsache belegen zwei Beispiele: Zwei Sparkassen, eine aus Baden-Württemberg sowie eine aus Rheinland-Pfalz haben seit dem Projektstart Ende 2017 schon 56 bzw. 41 Prozent der Kunden mindestens einmal bei einem der Handelspartner eingekauft und einen Bonus erhalten. Ähnlich gut sieht es systemweit mit paycentive aus: Die Zahl der Handelspartner wuchs seit 2014 von 61 auf knapp 5.000 an. Die Handelspartner verzeichneten fast fünfeinhalb Millionen Transaktionen seit Programmstart 2014, zuletzt waren es über 300.000 pro Monat. Zahlen, die beeindrucken und die dafür sprechen, dass paycentive auf bestem Wege ist, einen neuen digitalen Loyalty Standard zu schaffen.


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