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Lebenserwartung: Neuer Online-Rechner vom DIA

Mit einem Online-Rechner vom Deutschen Institut für Altersversorgung (DIA) lässt sich die persönliche Lebenserwartung schätzen. Dem Lebenserwartungsrechner liegen statistische Auswertungen zur Lebenserwartung und Studien zugrunde, wie sie auch von Lebensversicherern für die Kalkulation ihrer Tarife verwendet werden, so das von der Finanzwirtschaft finanzierte DIA.

Der DIA-Lebenserwartungsrechner ermöglicht neben den Basis-Einstellungen Geschlecht und Geburtsjahrgang Angaben zu sechs Lifestyle-Faktoren, die Einfluss auf die Lebenserwartung haben. So kann jeder für sich selbst ermitteln, wie sich regelmäßiger Sport auf die Lebenszeit auswirkt oder was es bringt, nun doch endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Welchen Einfluss haben ständiger Stress, ab und an ein Gläschen Wein oder eine stabile Familiensituation?

Auch Einkommen hat Einfluss auf Lebenserwartung

„Wir möchten Menschen anregen, sich mit dem Thema Lebenserwartung zu beschäftigen. Zwar wird inzwischen viel über den demografischen Wandel gesprochen und geschrieben, aber für die eigene Lebensplanung bleiben diese Informationen in der Regel zu abstrakt“, sagt DIA-Sprecher Klaus Morgenstern.  Der Rechner ist zu finden unter www.wie-alt-werde-ich.de.

Andreas Kunze meint: Dass die Statistiken der Lebensversicherer verwendet werden, bedeutet, dass die Lebenserwartung generell höher angesetzt wird als bei den Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Denn Lebensversicherer berechnen die Lebenserwartung anders, inbesondere bei Rentenversicherungen. Positiv ist hervorzuheben, dass beim Online-Rechner Faktoren wie Lebensführung berücksichtigt werden. Was fehlt ist m.E. der Faktor Einkommen, der ebenfalls über die Lebenserwartung mitentscheidet. Geringverdiener haben z.B. eine unterdurchschnittliche Lebenserwartung.


Kommentare

Werner 18. März 2014 um 21:10

Eher unlogische Ergebnisse beim DIA-Rechner. Es gibt einige solcher Seiten im Web, definitiv eine der schlechteren.
Aber vom DIA ist man ja sowieso einiges „gewöhnt“…

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Andreas Kunze 18. März 2014 um 16:30

Vollkommen richtig, die Seite sollte verlinkt sein und ist (nun) auch verlinkt.

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Christian 18. März 2014 um 15:30

Wie nervig ist das denn, ein halbes Dutzend Links auf sich selbst, aber das worum es in der ganzen Meldung geht ist keinen Link wert? SEO in Ehren, aber das ist doch albern…

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