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Kleingeld wechseln: So werden Sie die Kupfer-Münzen ohne Kosten los

Zuletzt aktualisiert: 30. Dezember 2016

Kleingeld ist auch Geld, aber macht ganz schön die Tasche schwer. Oder aber das Kleingeld wird zu Hause in Büchsen und Sparschweinen gesammelt. Wie kann man es wechseln, ohne am Ende noch Gebühren dafür zahlen zu müssen?

Wechseln bei der (Haus-) Bank

Viele Banken und Sparkassen haben Automaten, in die Kunden ihr Kleingeld einwerfen können. Die Summe wird dann dem Konto gutgeschrieben. Aber: Viele Institute haben Gebühren für die Rücknahme von Münzen eingeführt. Häufig bis zu fünf Euro pro Umtausch, berichtet die ARAG Rechtsschutzversicherung. Da kann das Wechseln teurer werden als die Münzen wert sind. Probleme haben in jedem Fall Kunden einer Direktbank ohne Filialen. Die können zwar mit ihrem Kleingeld zur Sparkasse um die Ecke gehen, das Geldinstitut wird für den Umtausch dann aber in jedem Fall Gebühren kassieren.

Wechseln bei der Deutschen Bundesbank

Im Gegensatz zu Banken und Sparkassen muss die Deutsche Bundesbank die Münzen kostenlos zurücknehmen. Sie nimmt auch alle Pfennige und D-Mark-Stücke an, die Sparer noch in längst vergessenen Verstecken und Sparbüchsen auffinden. Filialen der Deutschen Bundesbank gibt es allerdings nur in größeren Städten, und zwar in Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Chemnitz, Dortmund, Düsseldorf, Erfurt, Essen, Frankfurt am Main, Freiburg, Göttingen, Hagen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Karlsruhe, Koblenz, Köln, Leipzig, Ludwigshafen, Magdeburg, Mainz, München, Neubrandenburg, Nürnberg, Oldenburg, Osnabrück, Regensburg, Reutlingen, Rostock, Saarbrücken, Stuttgart, Ulm und Würzburg. Eine Übersicht über die Adressen der Bundesbank-Filialen gibt es bei der Deutschen Bundesbank online.

Kleingeld spenden

Eine Alternative ist es, das Kleingeld nach dem Einkauf in eine Spendendose an der Kasse zu werfen. Schnellrestaurants und einige Drogerien bieten das an. Wer überprüfen will, ob die Spendenorganisation, an die das Kleingeld geht, seriös ist, kann das auf der Homepage des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen in Berlin.  Eine andere Form der Spende ist die Aktion „Deutschland rundet auf“. Mehrere Supermarktketten bieten an, die Summe an der Kasse aufzurunden. Aus 9,97 Euro werden dann zehn Euro. Die drei überzähligen Cent gehen an die Aktion „Deutschland rundet auf“, die sich um notleidende Kinder kümmert. So vermeidet man zumindest, dass das Kleingeld immer mehr wird.

Mein Finanztip: Ich  wechsele das Kleingeld ein, indem ich damit Tickets für Busse und Bahnen in Düsseldorf kaufe. Die Automaten der „Rheinbahn“ nehmen sogar 5-Cent-Münzen und nehmen sie unbegrenzt (ein Kassierer muss nur maximal 50 Münzen akzeptieren). So werde ich schon mal ein guten Teil des Kleingeldes sinnvoll los. Den Rest hebe ich auf für die Kollekte beim Gottesdienst.



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