Cashback für Kredite – Darauf sollten Sie achten

Cashback-Angebote (Cashback = Geld zurück) sind vor allem beim Onlineshopping  verbreitet, es gibt sie mittlerweile aber auch öfter bei Aufnahme eines Kredites: Wenn Sie sich über einschlägige Vergleichsseiten Geld leihen, können Sie unter Umständen Cashback erhalten, bekommen also neben der Kreditsumme noch zusätzlich Geld. Dieser Artikel zeigt Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Zusammenarbeit mit Vergleichsportalen – Kredit und Cashback

Es ist schwer, einer Gelegenheit zu widerstehen, ein wenig Geld zurückzubekommen – genau das wissen auch viele Kreditanbieter: Viele Menschen werden von Aktionen und Systemen aus psychologischen Gründen angezogen, die Cashback versprechen.

Besonders wirkungsvoll kommt dieses Marketingfeature im direkten Vergleich mit Mitbewerbern zur Geltung. Das ist auch der Grund, warum einigeKreditanbieter mit Vergleichsportalen sowie Cashback-Anbietern kooperieren und bei Abschluss eines Kreditvertrags über ein Vergleichsportal ein entsprechendes Cashback gewährt wird. Ein Beispiel dafür sind die Cashbacks mancher Anbieter beim Verivox Kreditvergleich.

So funktioniert Cashback für Kredite

Wenn Sie auf der Suche nach einem günstigen Kredit sind, können Sie auf dem Verivox-Portal nach Angeboten suchen. Der Nettokreditbetrag, auf den ein allgemeiner Cashback-Satz berechnet wurde, bestimmt die Höhe des Cashbacks, der nach Abschluss des Kredits ausgezahlt wird. Details dazu finden sich wiederum beim Cashback-Anbieter – in der Regel handelt es sich hier um Beträge zwischen 1% und 3% der Kreditsumme.

Das Cashback wird ausgezahlt, sobald der Kreditanbieter die Kreditvergabe bestätigt hat. Je nach Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kreditvertrags ist aber eine Wartezeit von bis zu 6 Monaten möglich – mit dem Geld zeitnah rechnen sollte man also nicht.

Kredit mit Cashback einfach vergleichen

Wenn einem mehrere Kredite mit und ohne Cashback angeboten werden, kann es auf den ersten Blick schwierig sein, diese miteinander zu vergleichen. Aber so schwer ist es dann doch nicht. Wichtig ist, dass die Kredite die gleiche Laufzeit und den gleichen Kreditbetrag haben. Angenommen, Sie wünschen einen Kredit über 20.000 Euro mit einer Laufzeit von 5 Jahren (60 Monate).

  • Bei Bank A soll die Monatsrate bei 370 Euro liegen, bei Bank B bei 380 Euro. Klar ist, dass Bank A günstiger ist.
  • Angenommen, Bank B lockt mit 600 Euro Cashback (3% der Kreditsumme). Auf 60 Monate verteilt wären das 10 Euro/ Monat Geld zurück. Nun wären beide Banken gleichauf.

Bank B hätte finanzmathematisch sogar einen kleinen Vorteil, denn das Cashback wird am Anfang gezahlt, die höheren Raten werden aber verteilt über fünf Jahre fällig. Zum Ende hin ist die Kaufkraft der Raten durch die Inflation schon etwas geschrumpft (oder auch mehr, das hängt von der Höhe der Inflation ab).

Cashback ist auch bei Kreditkarten möglich

Cashback wird auch von einigen Kreditkartenunternehmen angeboten. Cashbacks können gewährt werden, wenn die Kreditkarte für Einkäufe oder andere Zahlungen verwendet wird. Auch hier errechnet sich der Betrag prozentual und auch hier liegt er bei 1% – 3% je nach Anbieter. Es muss meist jedoch ein Mindestbetrag erreicht werden. Möglicherweise gibt es auch einen Rabatt für Einkäufe. Außerdem gibt es verschiedene Bonusprogramme für Kreditkarten, die genutzt werden können. Einige Anbieter bieten Meilen und Punkte an, die in Prämien oder Rückzahlungsbeträge umgewandelt werden können.

Kredite mit Bedacht abschließen

Cashbacks sind ohne Zweifeln beliebt, aber ein Cashback alleine sollte weder ein Grund sein, irgendetwas zu kaufen noch einen Kredit dafür aufzunehmen. Das Geld sollte auch nicht im Geiste mit der Kreditsumme verrechnet werden, denn es wird evtl. erst viel später ausbezahlt. In jedem Fall sollten Sie alle Konditionen, insbesondere Zinsen, Laufzeit, Ratenhöhe oder auch Aspekte wie vorzeitige Rückzahlungen ohne Gebühren (Sondertilgungsrechte) berücksichtigen..

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