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Wohnungsbesichtigung: Die Checkliste für clevere Mieter

Olivia Pike

Olivia Pike

Haben Sie eine Wohnungsbesichtigung geplant? Dann sollten Sie als Mieter eine gute Checkliste dabeihaben – damit Sie wissen, ob diese Wohnung das Geld wert ist und Sie sich darin wohlfühlen können. Wenn Sie Punkt für Punkt die Checkliste durchgehen, kann kaum etwas schiefgehen. Zögern Sie nicht, bei der Wohnungsbesichtigung diese wichtigen Fragen zu stellen.

Wichtig ist auch der Zeitpunkt der Wohnungsbesichtigung: Am besten ist ein Tag während der Woche, am besten nachmittags. Dann sind die Kinder von der Schule zurück, Fahrstühle, Fernseher und Waschmaschinen laufen, die ersten Berufstätigen haben Feierabend und kurven Parkplatz suchend in der Gegend herum. Außerdem gibt es zu dieser Tageszeit noch natürliches Licht.

Beim Vermieter GCP können Wohnungen vorab besichtigt werden – entweder per Online-Wohnungsbesichtigung oder im virtuellen Rundgang, zu dem GCP die Interessenten via Handy oder Tablet mitnimmt. So können Sie sich bereits einen ersten Eindruck verschaffen und dabei überlegen, worauf Sie bei der Besichtigung vor Ort besonders genau achten wollen. Als Vermieter und Verwaltung für Wohnungen in ganz Deutschland hat GCP ein breites Angebot an Mietwohnungen und steht seinen Mietern mit Rat und Tat zur Seite.

Checken Sie außerdem folgende Punkte bei der Wohnungsbesichtigung:

Erster Eindruck: Mülltonnen sollten nicht überfüllt sein oder von Tüten mit Abfall umzingelt sein. Die Klingelanlage sollte in einem guten Zustand sein, also mit Beleuchtung und Namensschildern. Vor allem der Hausflur lässt bei der Wohnungsbesichtigung Rückschlüsse darauf zu, welche Hausgemeinschaft den Mieter erwartet. Dreck und Unordnung deuten auf nachlässige Nachbarn hin, zentimetergenau ausgerichtete Mini-Kakteen könnten ein Indiz für besonders penible Menschen sein.

Licht: Natürliches Licht ist entscheidend für die Atmosphäre. Es lässt Räume größer erscheinen und erhöht das Wohlbefinden. Haben alle Räume, auch das Bad, ein eigenes Fenster? Jalousien und Vorhänge der Wohnung sollten weit geöffnet sein, um zu sehen, wie viel natürliches Licht hereinfällt. Wenn der Vermieter in allen Zimmer Lampen eingeschaltet hat und so dunkle Ecken aufhellt, kann das gut gemeint sein – es kann aber auch ein falscher Eindruck von der Wohnungsgröße entstehen. Ohne künstliches Licht wird der Eindruck realistischer.

Denken Sie an den Energieausweis bei der Wohnungsbesichtigung

Wohnungsaufteilung: Jeder hat eine andere Auffassung darüber, was eine ideale Wohnungsaufteilung ist. Der eine findet ein riesiges Wohnzimmer wichtig, der andere ist froh über mehrere, kleine Zimmer für die Kinder. Ob die Schrankwand überhaupt reinpasst, sollte jedoch zeitig ausgemessen werden, wichtig vor allem bei Wohnungen mit Schrägen. In jedem Fall sollte bei der Wohnungsbesichtigung geklärt werden, wo und wie Waschmaschine, Spülmaschine und der Trockner angeschlossen werden können. Lässt sich nur ein Mini-Gerät notdürftig im Bad unterbringen, wird das bei einer größeren Familie wegen der geringen Waschleistung beschwerlich.

Heizung: Heizkosten sind ein entscheidender Posten bei den Nebenkosten. Der Laie wird zwar kaum die Dämmung eines Hauses beurteilen können, wohl aber den Zustand der Fenster. Sind sie alt, entweicht mehr Wärme. Heizkörper sollten so angebracht sein, dass sie bei üblicher Möblierung immer noch freistehen, also ungehindert die Wärme abstrahlen können. Moderne Heizungen haben außerdem eine höhere Effizienz – das spart dem Mieter bares Geld. Tipp: Lassen Sie sich bei der Wohnungsbesichtigung den „Energieausweis“ zeigen. Darauf haben Sie einen Anspruch.

 Verkabelung: Ausgesprochen lästig und unschön kann es, wenn die Verkabelung einer Wohnung veraltet ist. Liegen die Leitungen auf oder unter dem Putz? Gibt es in jedem Zimmer zwei und mehr Steckdosen oder muss der Mieter eine Vielzahl von Verlängerungen und Verteilern anschließen? Stichwort Fernsehen: Gibt es einen Anschluss in allen Räumen oder nur im Wohnzimmer?

Fazit: Die Wohnungsbesichtigung sollte gut vorbereitet sein, damit der Mieter wirklich alles sieht und weiß.


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