Kontaktlos, bequem und blitzschnell: Digitale Zahlungen sind unser Alltag. Doch eine brisante Masterarbeit der Universität Wien enthüllt jetzt die dunkle Seite der Technik. Denn die neue Art zu bezahlen, verleitet uns offenbar zu einem gefährlichen Überkonsum!
Die Studie zeigt: Wer seine Einkäufe mit dem Handy, der Smartwatch oder per Online-Shopping begleicht, gibt im Schnitt mehr aus als jemand, der noch klassisch mit Bargeld zahlt.
Die Arbeit erklärt das Phänomen ganz einfach:
- Geld wird abstrakt: Anders als beim Griff ins Portemonnaie und der Übergabe von Scheinen oder Münzen fehlt bei digitalen Zahlungen das physische Gefühl des Verlusts. Das Geld verschwindet einfach – und mit ihm das Schmerzgefühl beim Ausgeben.
- Impuls-Käufe leicht gemacht: Die Bequemlichkeit und Schnelligkeit digitaler Zahlungen senken die Hemmschwelle für spontane, ungeplante Käufe.
- Die Illusion des Unendlichen: Weil das Geld nicht greifbar ist, entsteht unbewusst der Eindruck, der Vorrat sei unerschöpflich.
Das Fazit der Wissenschaftler ist klar: Die Digitalisierung des Geldes macht uns zu Geldschleudern. Ein Grund mehr, hin und wieder wieder zum guten alten Bargeld zu greifen.
Die Masterarbeit wurde von Fatima Abichou BSc (WU) verfasst und von Assoz. Prof. Mag. Dr. Paul Pichler Privatdoz. an der Universität Wien betreut.
