18. Mai 2005
Per Google kostenlos
Immer mehr Verlage wollen mit Online-Angeboten Geld verdienen, indem sie den Zugriff nur Abo-Kunden oder solchen Kunden gewähren, die dafür im Einzelfall zahlen. Ich halte solche Versuche für Unfug, da das nur die Leserzahlen reduziert und kaum Geld bringt. Sinnvoller ist m.E. die Angebote rein durch Werbung zu finanzieren – dafür bedarf es aber hoher Leserzahlen.
Schon gar nicht kann es funktionieren, wie es die Süddeutsche und einige andere Zeitungen machen: Es gibt dort zwei Wege zum Artikel, einen mit Abopflicht und einen ohne. Nehmen wir zum Beispiel das Ratgeber-Thema “Eine Mail gilt wie ein Handschlag”. Von mir übrigens.
Wer dem Link
http://www.sueddeutsche.de/sz/2005-05-18/wirtschaft/artikel/sz-2005-05-18-021-a_autokauf-a.a_autokauf/
folgt, steht vor der Registrierungtür.
Wer aber dem Link
http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/294/53241/
folgt, kann diesen wunderbaren Artikel sofort und umsonst lesen.
Das ist bei vielen Online-Angeboten so. Wer vor verschlossener Tür steht, kopiert die Überschrift einfach in die Google-Newssuche und kommt so meist schnurstracks zur freien Version des Artikels.
Von: Andreas Kunze | Kategorie: 01 - Allgemein |
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Kommentare
Kommentar von Volker am 18.5.2005 um 12:12
Danke für den Hinweis!
Klappt nur leider nicht bei allen Zeitschriften-Seiten, wie ich letztens bei der Suche nach einem Testbericht erfahren musste.
Und Online-Zeitschriften, die von mir Geld für ihre Artikel wollen, werden erst gar nicht in meine Bookmarks aufgenommen. Aus Prinzip.
Kommentar von Amtsleiter am 18.5.2005 um 14:22
Und wenn ich wirklich im Archiv nach alten Artikeln suchen will gibt es noch Jahres-CDs und Bibliotheken….



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