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Haftpflichtversicherung: Mieter und Glasschäden

Ein Versicherungsmakler hat mich angerufen und auf eine ungenaue Aussage in einem älteren Artikel hingewiesen, der jetzt irgendwo mal wieder veröffentlicht wurde. Es ging um überflüssige Versicherungen. In dem Artikel hieß es in etwa, dass eine Glasbuchversicherung arg teuer ist, außerdem unter Umständen die private Haftpflichtversicherung zahlen muss.

Das ist in der Tat kompliziert, jedenfalls was Mieter betrifft:
a) Grundsätzlich sind Schäden gemieteten und geliehenen Sachen ausgeschlossen.
b) Mietsachschäden (also Schäden an einer gemieteten Wohnung) sind wiederum als Ausnahme meist eingeschlossen, in der Regel mit Entschädigungshöchstgrenzen.
c) Bei diesem Einschluss gibt es dann wieder regelmäßig einen Ausschluss, und zwar für „Glasschäden, soweit sich der Versicherungsnehmer hiergegen besonders versichern kann“.

Mit „besonders versichern“ dürfte die Glasbruchversicherung gemeint sein, so dass Mieter – falls die Einschränkung genannt wurde – nicht auf ihre Privathaftpflichtversicherung setzen sollten. Auch wenn es sonst immer heißt: Scherben bringen Glück.


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