Wegen Japan: Immobilienfonds UniImmo Global geschlossen

Anleger des offenen Immobilienfonds UniImmo Global kommen derzeit nicht an ihr Geld.  Die Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken hat den Fonds (2,3 Milliarden verwaltetes Vermögen) vorerst dicht gemacht. Der Grund, so heißt es bei Union Investment: Etwa 14 Prozent der Immobilien seien in Tokio und könnten derzeit nicht korrekt bewertet werden.

Andere Immobilienfondsanbieter mit großem Japan-Portfolio, etwa Deka-Immobilien Global, sehen laut Spiegel-Online derzeit keine aktuellen Bewertungsprobleme. Sollten Immobilien allerdings atomar verseucht werden, dürfte andere Immobilienfonds dem Beispiel des Immobilienfonds UniImmo Global folgen und schließen – schon um massive Mittelabflüsse durch Anteilsrückgaben zu vermeiden.

So ganz werde ich den Eindruck nicht los, dass Sorge vor massiven Mittelabflüssen auch beim UniImmo Global wesentlich war, den Fonds zu schließen. Denn käme es zum Super-Gau mit einer Verstrahlung von breiten Landstrichen, könnten immerhin 17 Prozent des Fondsvermögens komplett wertlos sein – und das für einige Tausend Jahre. Clevere Anleger versuchen vorher, ihre Anteile zurückzugeben. Wer Anteilseigner eines bereits geschlossenen Fonds ist und nicht warten will, kann versuchen, seinen Anteile über die Börse zu verkaufen, etwa in Hamburg, München oder Stuttgart.

1 Kommentar

  1. Veröffentlich von Walter am 28. März 2011 um 12:43

    Wobei der b

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