Rentenversicherung: Was die BILD Andrea nicht erzählte

In der BILD sagen heute 18 Arbeitnehmer, warum sie von der gesetzlichen Rente nicht leben können. Da kommt etwa Andrea Blauwitz (23) zu Wort, eine ledige Friseurin aus Dresden:

„So ein Mist! Mein jetziger Rentenanspruch liegt bei 300 Euro. Laut BILD-Tabelle hat meine Rente gerade mal einen Wert von 150 Euro! Und dafür mach’ ich mir jahrlang den Rücken krumm!“

Genau, Andrea. Das ist wirklich unfair. Was die netten Leute von der BILD Dir aber wohl nicht gesagt haben: Inflation trifft jede Geldanlage. Wenn Du heute eine private Rentenversicherung abschließt, wirst Du feststellen: Die Kaufkraft der garantierten Rente von Allianz und Co. wird sich bis zu Deinem Rentenbeginn in etwa 40 Jahren vermutlich sogar mehr als halbiert haben. Dafür brauchst Du nicht mal eine „BILD-Tabelle“ (die vom Deutsche-Bank-Institut für Altersvorsorge erstellt wurde).

Nimm doch einfach einen der vielen Rechner im Internet, etwa diesen.
Leben kannst Du von 150 Euro monatlicher Kaufkraft natürlich nicht, liebe Andrea. Musst Du auch nicht. Denn mit der gesetzlichen Rente ist es da schon wieder wie mit anderen Geldanlagen: Wenn Du bislang mit 23 wenig eingezahlt hast, ist natürlich der Anspruch auch gering. Wenn Du z.B. zwei Jahre in eine private Rentenversicherung eingezahlt hättest, dann wäre Dein inflationsbereinigter Anspruch etwa 0,0 Euro. Denn Du musst da erst noch den Vertreter bezahlen.

5 Kommentare

  1. Veröffentlich von Klaus am 19. Januar 2006 um 13:12

    Mal wieder ein wunderbares St

  2. Veröffentlich von smaaster am 19. Januar 2006 um 09:25

    gl

  3. Veröffentlich von Sven am 19. Januar 2006 um 01:42

    Tja, super, dass es Leute wie Sie gibt, die gegen die schleichende Volksverdummung k

  4. Veröffentlich von Peter am 18. Januar 2006 um 17:04

    Wenn ich die Story um 15:02 Uhr lese, kann sie nicht um 15:24 Uhr gesendet worden sein. Oder ist Andreas K. derzeit im Osten auf Fernsehtour?

    Bitte diese Geschichte an BILDblog weiter reichen!

Hinterlassen Sie einen Kommentar