Warum wurde Goethe so alt?

Vor ein paar Tagen ging groß durch die Medien, dass sich die Lebenserwartung der Deutschen seit 1871 mehr als verdoppelt habe.
Wieder ein Mal verhilft Michael Glück, Autor beim „Versicherungsjournal“, zu einer Einordung dieser dramatisch klingenden Zahlen:

Für die durchschnittlichen Werte ist in erster Linie die Kindersterblichkeit entscheidend. Ist sie hoch, dann ist die durchschnittliche Lebenserwartung bescheiden, da das Alter der Kinder mitgezählt wird. Verringert sich die Kindersterblichkeit kräftig, was der tatsächlichen Entwicklung in allen Industrieländern entspricht, erhöht sich durchschnittliche Lebenserwartung entsprechend deutlich.

Glück verweist darauf, dass z.B. Goethe (1749 bis 1832) immerhin knapp 83 Jahre alt wurde – und nicht nur knapp 40, wie das damals der Durchschnitt war.

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