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Verbraucherzentrale NRW kann von ING-Diba lernen

Schon mal was von „Anfiv“ gehört? Der „Anbieterfinanzierung der Verbraucherarbeit als gesellschaftliches Engagement von Unternehmen“? Das ist nicht etwa die Überschrift einer Soziologen-Hausarbeit Ende der 70er, das ist ein neues Projekt der Verbraucherzentrale NRW. Oder kurz: Die Verbraucherzentralisten suchen ganz offiziell Sponsoren.

Laut einem taz-Bericht reicht das Geld von Vater Staat vorne und hinten nicht. Unerwähnt bleibt, dass es trotz Kürzungen immer noch gut 20 Millionen Euro im Jahr sind. Laut taz-Bericht soll die Wirtschaft noch ein bisschen dazutun, ohne dass das in irgendeiner Weise die Unabhängigkeit beeinträchtigt. Unerwähnt bleibt, dass die Verbrauchzentrale NRW schon seit Jahren ihre Zeitung „Verbraucher Aktuell“ von der Bank ING-Diba bezahlen lässt, als Spende getarnt.

Unerwähnt bleibt außerdem, dass die Verbraucherzentrale NRW so viele Filialen („Beratungsstellen“) durchfüttert, als seien wir noch in den 70ern ohne Handy, Fax und Internet.

Statt auf Bettel-Tour zu gehen würde ich der Verbrauchzentrale NRW vorschlagen, die Zusammenarbeit mit der Direktbank ING-Diba zu intensivieren. Das ist Ernst gemeint. Von den Niederländern könnten die PostenVerbraucherschützer lernen, wie man mit sehr wenig Niederlassungen, sehr wenig Personal und sehr geringen Verwaltungskosten viel auf die Beine stellt.


Kommentare

Heidi 20. März 2007 um 14:54

Das ist ja eine Superidee. Mir scheint, die Damen und Herren Verbrauchersch

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