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Versicherungen: Ab 21.12.2012 nur noch Unisex-Tarife

Paukenschlag des Europäischen Gerichtshofes: Versicherer müssen spätestens ab 21. Dezember 2012 für Frauen und Männer einheitliche Tarife anbieten (Unisex-Tarife). Dass die EU-Länder Ausnahmen vom generellen Gliechbehandlungsgrundsatz für Versicherungen schaffen, wurde für unzulässig erklärt (Az: C-236/09).
Bei Kapitallebensversicherungen bekommen Frauen bei gleicher Prämie bislang mehr ausgezahlt wegen der höheren Lebenserwartung, bei Rentenversicherungen weniger. Besonders signikant sind die Prämienunterschiede in der privaten Krankenversicherung: Frauen zahlen oft 40, 50 Prozent mehr. Die PKV dürfte somit für Frauen günstiger werden, für Männer teurer.

Die Versicherungswirtschaft ist wenig begeistert. „Mit der Entscheidung wird ein zentrales Prinzip der privaten Versicherungswirtschaft, nämlich das Prinzip der Äquivalenz von Beitrag und Leistung, in Frage gestellt“, bedauert Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Versichererverbandes GDV.

Für eine kleine Übersicht hier eine Erhebung, die ich vor knapp sechs Jahren gemacht habe. Die prozentualen Unterschiede dürften noch unverändert sein.


Kommentare

Nils 6. März 2011 um 20:14

Es gibt da ja auch noch die Alterdiskriminierung. Ein 70 j

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Julia 1. März 2011 um 15:32

Das ist ein wirklich interessantes Datum.

Ist zu diesem Datum nicht der Weltuntergang der Maya

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