Studie: Immer weniger Frauen sparen für Altersvorsorge (R+V)

Neue repräsentativen Umfrage im Auftrag der R+V Versicherung: 30 Prozent der 18- bis 65-jährigen Frauen keinen einzigen Cent in eine eigene Altersvorsorge ein. Das sind deutlich mehr als bei der letzten Umfrage Anfang 2009: Damals hatten rund 21 Prozent der Frauen angegeben, nicht privat fürs Alter vorzusorgen.

Für die repräsentative Untersuchung befragte TNS Infratest im Auftrag der R+V Versicherung bundesweit insgesamt 1.479 Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren per Telefon.

Single-Frauen sparen unterdurchschnittlich

Vor allem jüngere Frauen zwischen 18 und 29 Jahren haben laut der Untersuchung hier deutlichen Nachholbedarf. Aber auch Singles, Frauen mit einem Haushaltseinkommen von unter 1.500 Euro netto und nicht berufstätige Frauen kümmern sich überdurchschnittlich häufig nicht um die eigene private Altersvorsorge.

Informationen zum Thema Frauen und Zukunftsvorsorge – auch zur Pflege-Absicherung – gibt es in der R+V-Broschüre „Wie Frauen ihre Zukunft sichern“ unter www.freiraum-fuers-leben.de

1 Kommentar

  1. Veröffentlich von Anne am 1. August 2013 um 09:42

    Wovon soll man in Deutschland auch sparen? Es bleibt einem am Monatsende ja nichts übrig bei über 50% tatsächlicher Steuer- und Abgabenbelastung auf das Gehalt, plus Miete und sonstiger regelmäßiger monatlicher Kosten. Zumal Frauen generell weniger verdienen als Männer.
    Seit ich (weiblich, 49Jhr., Single, alleinlebend, berufstätig) seit Juli 2011 im Ausland bin, weiß ich erst, was es bedeutet, sparen zu können. Jeden Monat eine mindestens 3-stellige Summe im höheren Bereich, manchmal auch zwischen 1.000 und 2.000 Euro aufs Spar- oder Tagesgeldkonto transferieren zu können ist eine Wahnsinnserfahrung. Ich bin jetzt schon bei einem 5stelligen Sparbetrag, zwar noch nicht so extrem hoch, aber das kommt noch. So etwas kannte ich aus Deutschland nicht…und ich habe nicht schlecht verdient. Nach Deutschland zurück? Nie mehr!

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