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SSL-Verschlüssselung von E-Mails: Was ändert sich?

E-Mail-Provider wie web.de, gmx, freenet und T-Online informieren ihre Kunden seit geraumer Zeit über die SSL-Verschlüsselung ihrer E-Mails. Viele Nutzer dürften sich mit der E-Mail-Verschlüsselung bisher kaum befasst haben und werden sich fragen: Was bedeutet SSL? Was ist zu tun? Klar ist: Viele müssen ihre E-Mail-Clients entsprechend für SSL konfigurieren, ansonsten wird über sie – so die Ankündigung der Provider – der Versand und Empfang ab April nicht mehr möglich sein.

Bei der SSL-Verschlüsselung handelt es sich um eine Transportverschlüsselung. Das bedeutet, dass die E-Mail auf dem Wege zum Empfänger nicht oder nur erschwert von Dritten mitgelesen werden kann. „Die Aufforderung, die SSL-Verschlüsselung zu aktivieren, betrifft aber nur diejenigen Nutzer, die ihren E-Mail-Account nicht direkt über den Browser ihres Computers aufrufen, sondern über einen so genannten E-Mail-Client“, sagt Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen.

E-Mail-Clients sind eigene Programme zum Versenden, Empfangen und auch Verwalten von E-Mails, klassischerweise zum Beispiel Outlook oder Thunderbird auf dem heimischen PC. „Allerdings haben die meisten Nutzer inzwischen auch auf ihren Smartphones oder anderen mobilen Endgeräten E-Mail-Clients installiert, mit denen sie unterwegs ihre E-Mails abrufen“, so Frau Henschler. Nicht kümmern muss sich also, wer seine Mails ausschließlich über den PC-Browser unmittelbar aus dem Postfach seines Anbieters abruft.


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