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Spekulationsfreigrenze künftig 600 Euro

Zuletzt aktualisiert: 7. Juli 2013

Ab nächstem Jahr wird die Spekulationsfreigrenze 600 Euro betragen, und zwar für jene private Veräußerungsgeschäfte, die nicht der Abgeltungssteuer unterliegen. Geregelt ist das in den Übergangsvorschriften:

§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 in der Fassung des Artikels 1 des Gesetzes vom 14. August 2007 (BGBl. I S. 1912) ist erstmals auf Veräußerungsgeschäfte anzuwenden, bei denen die Wirtschaftsgüter nach dem 31. Dezember 2008 auf Grund eines nach diesem Zeitpunkt rechtswirksam abgeschlossenen obligatorischen Vertrags oder gleichstehenden Rechtsakts angeschafft wurden.

Die Freigrenze für private Veräußerungsgeschäfte beträgt weiterhin 512 Euro. Bis 511,99 Euro kann z.B. ein Aktienanleger in diesem Jahr steuerfreie Kursgewinne erzielen, selbst wenn die Wertpapiere nicht mindestens 12 Monate gehalten wurden. Werden sie mindestens 12 Monate gehalten, so sind Kursgewinne noch unbegrenzt steuerfrei.Ab nächstem Jahr entfällt dieser Vorteil, dann kommt die Abgeltungssteuer für Kapitalerträge.

Dann nutzt die dann auf 600 Euro erhöhte Spekulationsfreigrenze leider nichts mehr. Auf Kursgewinne sind dann generell 25 Prozent Abzug fällig (plus Solo und ggf. Kirchensteuer). Von Bedeutung sind die Steuervorschriften für private Veräußerungsgeschäfte dann noch etwa für Beteiligungsgeschäfte und Immobilien.

Eine Gegenüberstellung, was sich alles beim Paragraphen 23 des Einkommensteuergesetzes getan hat, gibt es hier:
http://www.buzer.de/gesetz/4499/al8060-0.htm

Ganz herzlichen Dank an Christian für den Hinweis!



Kommentare

Christian 14. Mai 2008 um 11:25

Stimmt so leider nicht. Die Grenze von 600 Euro steht in der neuen Fassung des

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