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Sony Vaio: Die nächste Phase

Treue Finblog-Leser erinnern sich vielleicht noch:

Vor fast zwei Jahren, im November 2006, unternahmen ich als Besitzer eines Sony Vaio Notebooks den ersten Versuch, einen Austausch-Akku für dieses Gerät zu erhalten. Denn der Akku sollte explosionsgefährdet sein. Deshalb bot Sony einen „freiwilligen“ Austausch an. Per Online-Formular, per Mail, per Hotline suchte ich mehrfach den Kontakt zu dieser Firma – einen Austausch-Akku habe ich nie erhalten.

In den Links unten kann der geneigte Leser meine Sony-Service-Odysee nachvollziehen.

Das Notebook fiel einige Zeit später unglücklich vom Tisch und war hin – in gewissen Hinsicht war ich froh darüber. Denn Sony hat sich mir als peinliche Alptraum-Company präsentiert. In solchen Fällen halte ich es so: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Sony ohne Ende.

Die Peinlichkeiten gehen aber noch weiter: Knapp zwei Jahre nach dem ersten Kontakt wegen des Batterie-Austausches habe ich nun folgende E-Mail eines Vaio-Link-Mitarbeiters erhalten.

Sehr geehrte (r) Frau/Herr

Laut unserer Unterlagen haben Sie sich registriert, um eine neue Batterie infolge des Batterieaustauschprogramms zu erhalten. Leider haben wir Sie bisher nicht kontaktieren können, um die nächste Phase des Austauschprogrammes einzuleiten.

Wir können den Austausch erst arrangieren, nachdem wir mit Ihnen gesprochen haben. Lassen Sie uns bitte wissen wann, und unter welcher Nummer Sie am Besten zu erreichen sind. Alternativ können Sie sich auch direkt mit unserer kostenfreien Service Hotline in Verbindung setzen.

Man schickt mir also eine Mail und teilt mit, man habe mich nicht kontaktieren können.
Als Ex- und Nie-Wieder-Kunde von Sony kann ich sogar darüber schmunzeln.

PS: Ob es einen Zusammenhang mit dieser aktuellen Rückruf-Aktion wegen Brandgefahr gibt, weiß ich nicht. So langsam bekomme ich aber eine Idee, woher der Begriff Vaio stammen könnte: Fire, Feuer, Fuego. Phonetische Ähnlichkeiten sind nicht zu leugnen.


Kommentare

Der Goblin 6. September 2008 um 12:30

Sony demontiert sein Vaio Produkt nachhaltig, schlimmer kann man sich und sein Produkt kaum noch vermarkten. Ob die es irgendwann mal merken?

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