Skifreizeiten: Worauf Eltern achten sollten

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Es ist wieder Saison für Skifreizeiten. Viele junge Leute machen sich mit Jugendreisegruppen auf in die Berge. Worauf Eltern achten sollten, damit das winterliche Vergnügen ungetrübt bleibt, beschreibt der Finanzvermittler DVAG.

Schneebedeckte Hänge, glitzernde Pisten und zünftige Hüttenabende: Skifreizeiten stehen hoch im Kurs. So waren laut einer repräsentativen Studie des Deutschen Skiverbands und der Sporthochschule Köln im Jahr 2010 weit über neun Millionen Deutsche auf der Skipiste unterwegs – unter ihnen zahlreiche Jugendliche. Die Wintersportferien verbringen viele von ihnen aber längst nicht mehr mit den Eltern. Sie stürzen sich lieber mit der Schulklasse oder einem Jugendreiseveranstalter ins Schneevergnügen.

Seriöse Veranstalter von Skifreizeiten erkennen

Steht eine von der Schule organisierte Skifreizeit an, ist eine altersgemäße Betreuung durch die Lehrer gewährleistet. Anders ist das bei privaten Reisen ohne die Eltern. Viele Reiseunternehmen bieten inzwischen spezielle und teils günstige Skifreizeiten für Jugendliche an. Um seriöse Veranstalter zu erkennen, können sich Eltern an einigen Kriterien orientieren: So sollte der Veranstalter in der Branche bekannt und bereits einige Jahre im Geschäft sein. Eltern sollten sich außerdem über die Qualifikation der Betreuer erkundigen. Nicht zuletzt geben auch Qualitätssiegel des Deutschen Fachverbands für Jugendreisen, des BundesForums Kinder- und Jugendreisen oder des TÜV Aufschluss über die Vertrauenswürdigkeit eines Veranstalters.

Eine komplette eigene Skiausrüstung benötigen die Jugendlichen für die Skifreizeit übrigens nicht unbedingt, denn Ski oder Snowboard, dazu passende Schuhe und ein in einigen Ländern sogar vorgeschriebener Helm können vor Ort geliehen werden. Beim Snowboarden ist zudem der Einsatz von Protektoren sinnvoll. Denn das Verletzungsrisiko ist hoch: 60.000 Wintersportler haben jedes Jahr einen Unfall. Daher sollte der Nachwuchs optimal versichert sein. Eine Unfallversicherung ist Pflicht. „Durch die Krankenversicherung ist zwar die medizinische Versorgung gewährleistet, bei einem Skiunfall sind die Kosten der Bergung oder für bleibende Schäden in der Regel nicht abgedeckt“, heißt es bei der DVAG.

Wichtige Versicherungen für Skifreizeiten

Abseits deutscher Pisten sei bei Skifreizeiten eine Auslandsreisekrankenversicherung empfehlenswert, meint DVAG, damit sei im Unglücksfall der optimale Rücktransport nach Deutschland gewährleistet. Da an Unfällen auf der Piste oft mehrere Personen beteiligt sind, ist eine private Haftpflichtversicherung ratsam. Sie übernimmt die Behandlungskosten des Geschädigten, sollte der Jugendliche den Unfall verursacht haben.

Die Höhe des Taschengeldes für die Reise sollte sich an den Reiseleistungen des Anbieters und an den Preisverhältnissen des Reiseziels orientieren: Sind etwa der Skipass, die Leihausrüstung oder Verpflegung für den Tag auf der Piste nicht im Preis enthalten, sollten diese Kosten beim Urlaubstaschengeld einkalkuliert werden.

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