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Roaming-Gebühren ab 1.7.2014: Das sind die neuen Höchst-Gebühren

Ob 1&1, t-mobile, Vodafone, base oder O2: Für alle Anbieter gibt es ab 1.7.2014 neue Höchstgrenzen für Roaming-Gebührenn, also maximale Gebühren für Smartphone-Nutzung während eines Urlaubs im EU-Ausland. Geregelt wird das einheitlich für alle durch die Roaming-Verordnung der EU, die auch in Norwegen, Island und Liechtenstein gilt.

Abgehende Gespräche kosten im Ausland nur noch 22 Cent pro Minuten, eingehende Anrufe 6 Cent pro Minute, eine SMS maximal 7 Cent. Entscheidend günstiger wird mobiles Surfen, für das ab sofort nur noch 24 Cent pro MB anfallen dürfen, schreibt die Verbraucherzentrale Sachsen.

„Urlauber müssen aber unbedingt aufpassen, dass diese Preise für sie überhaupt gelten“, warnt Mobilfunkexperte Daniel Pöhler von Finanztip.de. Denn der regulierte EU-Tarif sei nicht immer automatisch aktiviert. Durch spezielle Auslandsoptionen könnten auch abweichende Preise gültig sein. Manchmal seien sie durch ein Häkchen im Vertrag voreingestellt oder wurden für eine andere Reise früher einmal gebucht. Besonders teuer könne es außerhalb der Europäischen Union werden, denn dort bestimmen allein die Mobilfunkanbieter ihre Preise. Finanztip empfiehlt daher, vor jeder Reise den Anbieter nach der günstigsten Option für das entsprechende Land zu fragen.

Weiterhin gültig ist das sogenannte Kostenairbag bei 59,95 Euro. Danach müssen Anbieter die Nutzer mit einer Warn-SMS informieren, wenn 80 Prozent dieses Betrags verbraucht sind. Ist der Betrag vollständig erreicht, muss der Anbieter die Verbindung kappen.


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