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Risikogruppen beim Finanzamt

Der Düsseldorfer Branchendienst ’steuertip‘ berichtet: Mit Hilfe eines Computerprogramms werden künftig anhand eines Kriterienkatalogs alle Steuererklärungen auf ihr Steuerrisiko überprüft. Bei risikoarmen Fällen wird automatisch ein Steuerbescheid erlassen.

Die risikobehafteten Erklärungen werden mit einem Hinweis auf die jeweils auffälligen Sachverhalte dem zuständigen Bearbeiter der Veranlagungsstelle zur weiteren Prüfung und abschließenden Erledigung zugeleitet. Insgesamt werden die Steuerpflichtigen künftig vier Risikogruppen zugeordnet. Wer der „unverdächtigsten“ dritten Gruppe angehört, dessen Steuererklärung wird nicht einmal mehr von einem Sachbearbeiter gesehen, sondern vollständig elektronisch abgewickelt.

’steuertip‘ liegt den Angaben zufolge die Startverfügung einer Oberfinanzdirektion vor, in der die neue Vorgehensweise des Risikomanagementsystems (RMS) detailliert beschrieben wird. Interessant könnte vielleicht noch die Frage werden, ob etwa wegen des Informationsfreiheitsgesetzes Anspruch besteht, die interne Zuordnung zu erfahren.


Kommentare

Martin Schulze 29. November 2009 um 11:09

Hurra, werden da unsere Finanz

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marc 2. November 2009 um 12:59

"Interessant k

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