„Rente wird zum Verlust-Geschäft“

In der „Welt“ dürfen heute wieder die einschlägig bekannten Experten schwarzsehen für die gesetzliche Rente. Laut „Welt“-Autor Christoph B. Schiltz handelt es sich gar um die „führenden Rentenexperten“.
Der eine heißt Bernd Raffelhüschen und verdient sich ein Zubrot mit diversen Jobs in der privaten Finanzwirtschaft (unter anderem als Berater des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft), der andere heißt Meinhard Miegel und agiert als Berater „ „Deutschen Insitutes für Altersvorsorge„. Das Institut wird von Gesellschaften des Deutsche-Bank-Konzerns bezahlt.
Ich bin deshalb geneigt zu sagen: Es handelt es sich bei den beiden um die führenden Lobbyisten-Sprachrohre.
Zum Thema Renditen der gesetzlichen Rentenversicherungen haben jüngst auch etwas neutralere Fachleute gerechnet, und zwar die von der Stiftung Warentest, nachzulesen in Finanztest 05/06: „Die Renditen der Renten fallen zwar, doch sie bleiben positiv“.
Aber man muss ja Geschichten nicht totrecherchieren.

4 Kommentare

  1. Veröffentlich von Andreas Kunze am 17. Juli 2006 um 13:49

    @Marcc: Eben.

  2. Veröffentlich von marcc am 17. Juli 2006 um 13:15

    So wie ich unseren Wirtschaftweisen an der TU-Darmstadt verstanden habe, wird die Rendite der Renten zwar sinken, aber nicht auf Null oder negativ werden.

  3. Veröffentlich von Helmut Schindler am 17. Juli 2006 um 12:10

    Die Renditen der gesetzlichen Rentenversicherung werden auch von den "neutralen" Sachverst

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