Punktereform 2014: Das wird noch geändert

Die Reform des Punktekataloges  kann voraussichtlich zum 1. Mai 2014 in Kraft treten. Der Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern hat sich in Berlin auf einen Kompromiss-Vorschlag verständigt, der noch von beiden Kammern verabschiedet werden muss, schreibt der ADAC.

Der Kompromiss sieht vor, dass auch nach der Reform des Punktekataloges ein freiwilliger Punkteabbau möglich ist. Verkehrssünder, die nach dem neuen Recht nicht mehr als fünf Punkte haben, können freiwillig an einem etwa 400 Euro teuren Fahreignungsseminar teilnehmen und bekommen einen Punkt erlassen.

ADAC rät: Alten Punkteabbau vor Reform noch nutzen

Wenn noch nach altem Recht ein Aufbauseminar oder die verkehrspsychologische Schulung freiwillig absolviert wird, ist ein Rabatt von bis zu vier Punkten bei der Umstellung zu berücksichtigen. Punkte durch freiwillige Seminarteilnahme können nur einmal in fünf Jahren abgebaut werden. „Deshalb lohnt es sich unbedingt, die bereits bestehenden Möglichkeiten eines Punkteabbaus zu nutzen“, so der ADAC.

Neue Verstöße auf Grund der Reform des Punktekataloges führen künftig außerdem nicht mehr zur Fristverlängerung bestehender Einträge. Auch die Beschränkung des Registers auf Verstöße, die unmittelbar der Verkehrssicherheit schaden, ist nach ADAC-Ansicht sinnvoll: Zukünftig wird es beispielsweise für das verbotene Einfahren in die Umweltzone keine Punkte mehr geben. Dafür werden als Ausgleich für den Punktewegfall die Bußgelder angehoben.

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