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Prepaid Kreditkarte: Check deckt Kostenfalle auf

Eine Prepaid Kreditkarte bietet Kostenkontrolle. Denn ein Abrutschen ins Minus ist unterbunden. Das glauben viele. Ein Check der Verbraucherzentrale NRW bei mehreren Kartenanbietern ergab jedoch. Viele Vertragsbedingungen von Prepaid-Kreditkarten gestatten durchaus das Schuldenmachen, die Prepaid Kreditkarte kann also doch zur Kostenfalle werden.

Die Verbraucherzentrale NRW hat als Folge des Checks exemplarisch drei Banken und Sparkassen wegen der Verwendung solcher Schulden-Klauseln bei Prepaid Kreditkarten abgemahnt. Sowohl die Commerzbank als auch die PSD Rhein Ruhr eG gaben die geforderte Unterlassungserklärung ab, berichtet die Verbraucherzentrale und schreibt weiter:

Da die PSD das von der Finanzgruppe vorgesehene Regelwerk nutzte, ist die Abmahnung für alle Genossenschaftsbanken in Deutschland von Bedeutung, die eine Prepaid-Karte herausgeben. Diese wollen künftig auf die Nutzung des Begriffs „prepaid“ verzichten.

Keine Unterschrift leistete den Angaben zufolge die Hamburger Sparkasse. Deshalb soll die Frage der Zulässigkeit der Überziehung nun gerichtlich geprüft werden. Nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW sind Klauseln unwirksam, die eine Möglichkeit der Überziehung bei einer Prepaid Kreditkarte vorsehen. Die Folge wäre: Ansprüche gegen die Karteninhaber aus der Überziehung einer Prepaid Kreditkarte, wie beispielsweise Zinsen oder andere Entgelte, bestehen dann nicht.


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