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Pflegereform 2015: Diese Änderungen sind geplant

Mit der Pflegereform 2015 sollen die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung besser werden. Das wurde Bundeskabinett beschlossen. Damit einhergehen aber auch höhere Beiträge. Was von der Pflegereform zu erwarten ist, hat die ARAG Rechtsschutzversicherung zusammengestellt.

Pflegende Angehörige sollen z.B. 2015 mehr Unterstützung durch Kurzzeit- und Tagespflege bekommen, um eine Auszeit nehmen zu können.
Auch die Zuschüsse für einen notwendigen Umbau steigen, wenn beispielsweise ein Badezimmer behindertengerecht gestaltet werden soll. Die Pflegesätze werden angehoben – in der höchsten Stufe um gut 60 Euro. Alles in allem steigen die Leistungen um vier Prozent.

Der Pflegebeitrag liegt derzeit für gesetzlich Krankenversicherte bei 2,05 Prozent, den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen. Kinderlose zahlen einen Beitragszuschlag von 0,25 Prozent bis zur Bemessungsgrenze der Krankenversicherung. Bereits zum 1. Januar 2015 soll der Beitragssatz um 0,3 Prozentpunkte und später um weitere 0,2 Prozentpunkte angehoben werden.

Weitere Schritte der Pflegereform sind für 2017 geplant. Dann geht es um bessere Versorgung von Demenzkranken und ein neues System, das die derzeitigen drei Pflegestufen ablösen soll.


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