Paypal-500-Euro-Gewinn lässt sich einklagen (Rechtsanwalt Solmecke)

PayPal hat offenbar Tausenden Nutzern versehentlich eine Gewinnzusage in Höhe von 500 Euro zugeschickt. „Ein technisches Versehen“, erklärt Paypal auf seiner Facebook-Seite. Der Gewinn kann aber möglicherweise eingeklagt werden: „Hier könnte eine so genannte Gewinnzusage gemäß § 661a BGB vorliegen“, meint der Kölner Medienanwalt Christian Solmecke.

Die Mail sei optisch ansprechend gestaltet, der Nutzer wird mit seinem vollen Namen angeschrieben und es findet tatsächlich ein Gewinnspiel statt. Die Rechtslage sei also eindeutig. Die versprochenen 500 Euro sind zunächst einmal auszuzahlen, so der Rechtsanwalt.

Paypal müsste Gewinn-Zusage rechtzeitig anfechten

Das gelte auch für diejenigen Nutzer, die über die Facebook Seite mittlerweile erfahren haben, dass sich PayPal geirrt hat. Denn so eine allgemeine Information sei keine Anfechtung im Rechtssinne. Und eine Anfechtung wegen Irrtums wäre auch die einzige Möglichkeit für PayPal wieder aus der Gewinnzusage herauszukommen.

Diese Anfechtung muss unverzüglich erfolgen, nachdem PayPal von dem Irrtum erfahren hat. Erhalten die Nutzer heute oder über das Wochenende also keine Anfechtungsemail, kann der Gewinn tatsächlich eingeklagt werden, so der Rechtsanwalt.

1 Kommentar

  1. Veröffentlich von David am 13. Juni 2013 um 10:43

    Ein Anwalt der sich meiner Sache kostenlos annimmt und ebenfalls klagt (für mich, da ich auch diese Mail bekommen habe), mit dem würde ich im Gewinnfall des Prozesses 50:50 teilen.

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