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Map-Report: Lebensversicherer knausern

Die Aktienkurse sind in den vergangenen drei Jahren wieder steil gestiegen, das Zinsniveau in der Euro-Zone steigt seit über einem Jahr. Was haben die Kunden von deutschen Lebensversicherungen davon? Praktisch nichts.

Der Analysedienst „Map-Report“ hat eine neue Auswertung vorgelegt, wonach die durchschnittliche Gesamtverzinsung geringfügig auf 4,25 Prozent gestiegen ist. Das ist aber ein Wert, der für den einzelnen Vertrag gar nichts aussagt. Je nach Tarif und Vertrag kann es mal mehr, mal weniger sein. Das Versicherungsjournal berichtet:

Manche Versicherer beglücken Neugeschäftskunden besser als Bestandskunden”, schreibt der Map-Report. Die haben aber nicht viel davon; denn ihre Guthaben sind anfänglich zumeist gleich Null. Andere bedienen vor allem angehende Rentner, die Einmalbeiträge überweisen, deutlich großzügiger als die Kundschaft, die ihre Altersvorsorge langfristig anspart.

Das hilft nur eins: Wer Gesellschaften etwa für Privatrenten vergleichen will, braucht konkrete Berechnungen für den jeweiligen Vertrag/ Tarif. Auch von Laufzeit zu Laufzeit (z.B. 15 Jahre oder 30 Jahre) können die Gesellschaften ganz unterschiedlich sein. Generell lässt sich nur sagen: Lebensversichererer mit geringen Kosten schneiden meistens am besten ab. Außerdem ist ein kostengünstiger Lebensversicherer ist in der Regel auch in 20 Jahren noch kostengünstig – die Überschuss-Beteiligungen indes können während der Vertragsdauer geändert werden.

Wie erkannt man einen Lebensversicherer, der vergleichsweise wenig Geld zum Fenster herauswirft? Ganz einfach: An den garantierten Versicherungsleistungen. Hohe garantierte Versicherungsleistungen = geringe Kosten.


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