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Kreditgebühren: Erstattung abgelehnt? So sollten Sie reagieren

Wie allerlei Ausreden versuchen Banken und Sparkassen, die Erstattung von Kreditgebühren abzulehnen, so die Erfahrung der Verbraucherzentrale NRW aus 1.800 Ablehnungsschreiben.

Mal schieben die Institute vor, dass die Urteilsbegründungen der BGH-Richter noch nicht vorlägen. Ein anderes Mal wollen sie die Erstattung mit dem Argument versagen, dass das Darlehen bereits zurückgezahlt sei. Oder Banken ziehen die Karte, dass der Kunde das Bearbeitungsentgelt vorbehaltlos bezahlt habe.

Wie abgewiesene Kunden darauf richtig reagieren und ihre Kreditgebühren zurückholen, wird online in einem Ratgeber beschrieben: http://www.vz-nrw.de/link1147436A.html
Es wird unter anderem auf folgende Behauptungen der Banken und Sparkassen eingegangen:

  • Die schriftliche Urteilsbegründung liegt noch nicht vor
  • Die Entscheidungen gelten nicht nur für im Internet abgeschlossene Verträge
  • Da der Kunde den Vertrag nicht widerrufen hat, hat er keinen Anspruch auf Erstattung
  • Die Ansprüche sind verjährt
  • Der Anspruch auf Erstattung ist verwirkt, da das Darlehen zurückgezahlt ist
  • Die Entscheidungen des BGH gelten nicht für Immobilienkredite
  • Das Entgelt ist individuell vereinbart worden bzw. im Vertrag offen ausgewiesen
  • Es handelt sich nicht um ein Bearbeitungsentgelt, sondern um eine Vermittlungsprovision

Kommentare

Hoyer 19. Dezember 2014 um 20:15

Ich habe bis heute, 11 Tage nach Absendung meines Schreibens, den Rückschein von der Santander Bank noch nicht zurück bekommen!

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