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Krankenversicherung: Weniger Wechsler in die PKV

2013 sind weniger gesetzlich Krankenversicherte ihre Kasse in Richtung Private Krankenversicherung (PKV) gewechselt als in den Vorjahren. Bei den drei größten Kassen, Techniker (TK), Barmer GEK und DAK, halbierte sich die Zahl der Wechsler zwischen 2009 und 2013 – von knapp 88.000 auf 44.000 Versicherte. Inzwischen kehren mehr ehemals Privatversicherte zu den gesetzlichen Kassen zurück, als Kunden abwandern. Das berichtet die WirtschaftsWoche.

Die TK als größte Kasse mit 8,7 Millionen Versicherten, verlor voriges Jahr 26.781 an die PKV. 2009 waren es noch 44.520, 2011 sogar 49.628. Von Privaten kamen voriges Jahr sogar 83.866 Kunden zur TK – über dreimal so viele wie dorthin weggingen.

Die zweitgrößte Kasse Barmer GEK verlor 2009 noch 28.480 ihrer zuletzt 8,6 Millionen Versicherten an die PKV. 2013 waren es nur 11.116. Die DAK mit aktuell 6,3 Millionen Kunden verließen 2009 noch 14.836 zur Privaten, 2013 nur 6.514. Der PKV-Verband will die Zahl der Wechsler 2013 erst im März veröffentlichen, so die WirtschaftsWoche.


Kommentare

Heiko 17. Mai 2014 um 10:10

Guten Tag, es stimmt, dass die Zahlen der PKV rückläufig sind. Doch das liegt eher darin geschuldet, dass Stiftung Warentest ein Gesamturteil über die Anbieter einer PKV veröffentlicht hat. Es kam heraus, dass diese Absicherung sich nur für Beamte und Beamte-Anwärter lohnt. Doch dieser Sachverhalt ist einzeln betrachtet nicht richtig.

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