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ING-Diba und die Lebenserwartung

Die niederländische Bank ING-Diba bezahlt nicht nur Berichterstattung, etwa die Zeitung der Verbraucherzentrale NRW, sie veröffentlicht auch unter eigenem Namen „Finanztipps“. Die kann man sich per Mail schicken lassen. In der Januar-Ausgabe versuchen die Banker, folgendes Kuriosum zu erklären:

Je älter, desto höher die Lebenserwartung

Das Prinzip ist ganz einfach: Ein 40-jähriger hat statistisch gesehen eine höhere Lebenserwartung, da er eben nicht mehr als 20-jähriger nach der Disco besoffen verunglücken kann. Einige Lebensgefahren hat der 40jährige schon erfolgreich gemeistert. Die ING-Diba liefert dazu folgende Zahlen:

Beispiel: Ein heute 40-jähriger hat bereits eine Lebenserwartung von knapp 88 Jahren. Schafft er das Rentenalter, kann er davon ausgehen, über 90 Jahre alt zu werden. Das muss auch bei der Altersversorgung berücksichtigt werden!

Das einzige, was man dabei berücksichtigen muss ist, dass diese ING-Diba-Zahlen Stuss sind. Jedenfalls verglichen mit den amtlichen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Ein 40-jähriger hat laut aktueller Sterbetafel 02/04 eine Rest-Lebenserwartung von 37,37 Jahren. Er wird also voraussichtlich etwa  77,4 Jahre alt. Ein 65-jähriger wiederum hat laut Sterbetafel 02/04 eine Rest-Lebenserwartung von 16,26 Jahren. Er wird also etwa 81,3 Jahre alt.


Kommentare

InsiderNotebook 11. Juni 2007 um 22:38

Die "Sterblichkeitszahlen der privaten Rentenversicherer" ist schlie

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Aktuar 10. Februar 2007 um 14:17

@MOW:

Es geht um Erwartungswerte zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Sp

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Andreas Kunze 3. Februar 2007 um 13:26

@MOW: Zumal die Versicherer Lebenserwartungstrends immer dann ber

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MOW 3. Februar 2007 um 05:52

F

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Aktuar 27. Januar 2007 um 20:34

So billig geht es dann doch nicht. Wo steht denn was von ab 65. Es geht um den 40j

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Andreas Kunze 27. Januar 2007 um 13:11

@Aktuar: Zu dumm nur, dass ein 40j

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Aktuar 26. Januar 2007 um 23:51

Wer bei schlechter Gesundheit ist, geht automatisch davon aus, dass f

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Andreas Kunze 26. Januar 2007 um 21:39

@Stefan: Die ING-Diba hat sich ganz bestimmt nicht vertippt, sie hat vielmehr m.E. in eine beliebte Trickkiste gegriffen: Sie verwendet vermutlich die Sterblichkeitszahlen der privaten Rentenversicherer. Da aber in der Vergangenheit vor allem jene eine private Rentenversicherung abgeschlossen haben, die bei guter Gesundheit waren, sehen die Zahlen der privaten Rentenversicherer dramatisch anders aus als die, die f

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Andreas Kunze 26. Januar 2007 um 21:30

Dank an die aufmerksamen Leser. Bei dem 40j

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Stefan 26. Januar 2007 um 21:18

Vielleicht haben sich beide nur vertippt:

– DiBa "knapp 88" anstatt "knapp 78"

– Andreas Kunze "75,4" anstatt "77,4"

Wer im Glaushaus sitzt…

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Josua 26. Januar 2007 um 17:27

wenn ein 40j

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