Private Krankenversicherung: Hartz-IV-Empfänger bekommen mehr Geld

Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat heute entschieden, dass privat krankenversicherte Hartz-IV-Empfänger die Kosten einer privaten Basis-Versicherung voll erstattet bekommen müssen (Az: B 4 AS 108/10 R) . Bislang gab es nur 130 Euro – viel zu wenig, um die deutlichen höheren Prämien zu zahlen. In der Vergangenheit haben zahlreiche Hartz-IV-Empfänger einfach gar nichts mehr…

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Wenn Selbstständige zurück in die Krankenkasse müssen

Wer seine Selbstständigkeit aufgibt und eine Festanstellung aufnimmt, muss als privat Krankenversicherter häufig zurück in die gesetzliche Krankenversicherung. Das leuchtet noch ein, wenn das Einkommen als Arbeitnehmer unter der Pflichtversicherungsgrenze liegt (derzeit 49.950 Euro pro Jahr). Allerdings pochen die gesetzlichen Krankenkassen selbst dann auf eine Pflichtmitgliedschaft, wenn der Ex-Selbstständige mit seinem Arbeitnehmer-Einkommen über der Pflichtversicherungsgrenze…

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PKV-Prämienerhöhung: Mit welchem Recht eigentlich? (II)

Die privaten Krankenversicherer erhöhen bei laufenden Verträgen von Männern die Prämien teilweise um über 10 Prozent – und zwar mit Verweis auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Die Männer sollen ab 2008 die Kosten für Schwangerschaft und Entbindung mitbezahlen. Vor ein paar Tagen fragte ich, was denn eigentlich die Rechtsgrundlage für diese Prämienerhöhungen bei laufenden Verträgen…

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Pflichtversicherungsgrenze: Wer darf, wer muss zurück in gesetzliche Krankenkasse?

Mit Jahresbeginn 2005 sind erneut die Einkommensgrenzen gestiegen, die über die Frage entscheiden: gesetzlich oder privat krankenversichert? Bis zum 31. März läuft eine wichtige Frist für diejenigen, die nicht zurück zu AOK und Co. wollen. Die so genannte Jahresarbeits-Entgeltgrenze liegt für nun alle Bundesländer bei 46.800 Euro jährlich oder 3.900 Euro monatlich. Erst ab so…

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