Statistik: In welchen Branchen am besten verdient wird

Durchschnittseinkommen in Deutschland: Das ist nicht nur in Stammtischen ein beliebtes Thema. Aus einer Redaktion kam heute Kritik, weil ich bei einer Beispielrechnung zur Altersvorsorge als Bruttoeinkommen eines 35-jährigen 50.000 Euro angesetzt hatte. Von Lesern setzte es Proteste, weil dieser Verdienst extrem übergeigt sei. Nun ja, das Beispiel war mit 50.000 Euro gut zu rechnen. Deshalb hatte ich diesen zweifellos überdurchschnittlichen Betrag gewählt. Aber war der Verdienst maßlos überhöht?
Nicht unbedingt, wie die Statistik zeigt.

Der bundesdeutsche Vollzeit-Arbeitnehmer kam in 2009 auf ein Durchschnitseinkommenvon 41.468 Euro Brutto, der im Westen auf immerhin 43.036 Euro. Besonders gut verdient wird übrigens mit Jobs in folgenden Branchen (West-Werte in Euro).

  • Energieversorgung:
    59.958
  • Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen:
    59.550
  • Information und Kommunikation:
    58.330
  • Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen:
    56.772

Arm daran ist man im Gastgewerbe.
Ausgewiesen wird hier als Durchschnittseinkommen West: 24.634

4 Kommentare

  1. Veröffentlich von DrWolf am 16. Juni 2010 um 13:40

    @mylene:

    Es ist richtig, dass es letztlich an jedem selbst liegt das beste aus seiner Situation zu machen.

    Das allerdings in Kausalzusammenhang mit Schulbildung und Studium zu stellen ist nat

  2. Veröffentlich von Thorben am 26. Mai 2010 um 11:46

    Im durchschnitt haben die Deutschen ja auch 20.000

    • Veröffentlich von Andreas Kunze am 26. Mai 2010 um 11:50

      Dafür wäre das statistische Bundesamt zuständig.



  3. Veröffentlich von mylene am 26. Mai 2010 um 03:12

    ich liebe solche Durchschnittswerte das sie doch durch Extremverdiender enorm nach oben gerechnet werden. Aber im Ende liegt es doch immer an einem selber was man aus sich gemacht hat. Wer zu faul in der Schule war kann halt nicht studieren und genug Geld verdienen.

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