Was ist „Immobilienverband Deutschland (IVD)“?

In jüngster Zeit ist in den Medien häufiger von einem „Immobilienverband Deutschland (IVD)“ zu lesen. Das sind offenbar Immobilien-Experten, die kennen sich aus. Da heißt es zum Beispiel:

Auch nach dem Wegfall der Eigenheimzulage und der Änderung der degressiven Abschreibung (siehe BauNetz-Meldung vom 2. Januar 2006) sind Wohnimmobilien für die Altersvorsorge oder den Vermögensaufbau interessant. Zu dieser Einschätzung kommt der Immobilienverband Deutschland (IVD).

Oder es heißt optimistisch:

Mieten: Trend geht wieder nach oben
München – Die Talfahrt der Mieten ist vorbei. In Südbayern stiegen die Mieten im letzten Jahr im Durchschnitt um 4,9 Prozent, so der Vorstandsvorsitzende des Immobilienverbandes Deutschland Süd (IVD), Johannes Schneider.

Oder es heißt beruhigend:

Der Immobilien Verband Deutschland (IVD) warnt davor, die derzeitige Krise der offenen Immobilienfonds als Indiz für eine Verschärfung der Krise des deutschen Immobilienmarktes zu deuten. Die seit mehreren Jahren anhaltende Schwäche des deutschen Büroimmobilienmarktes hat nach Einschätzung des IVD ihren Tiefpunkt überschritten, erklärte IVD-Vizepräsident Jürgen Michael Schick am Freitag in Berlin.

Was aber bitte ist der „Immobilienverband Deutschland“? Was machen diese Experten sonst so? Da die Medien das nicht so wichtig finden, müssen wir selber nachschauen. Es geht aber ganz schnell. Auf der Internetseite des IDV heißt es:

Der IVD ist im Jahr 2004 als Zusammenschluss aus den bis dahin selbstständigen Traditionsverbänden Ring Deutscher Makler (RDM) und Verband Deutscher Makler (VDM) entstanden.

Ach so, es sind Immobilienmakler, die als „Immobilienverband“ für Immobilien werben.

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