Immobilienpreise 2013: Kaufen um jeden Preis (Studie)

Jedem 3. Immobilien-Makler zufolge lassen sich Immobilienkäufer derzeit dazu hinreißen, überhöhte Preise zu zahlen. Vor einem Jahr teilte nur jeder 5. Immobilien-Makler diese Einschätzung. Das ergab die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilie 2013 von immowelt.de und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Befragt wurden dafür wie bei der Marktmonitor-Studie im Vorjahr 560 zufällig ausgewählte Makler, Bauträger und andere Immobilienspezialisten in ganz Deutschland.

Auf dem deutschen Immobilien-Markt sind momentan offenbar immer mehr Kaufinteressenten unterwegs, die lieber in Immobilien statt in Geldanlagen investieren wollen. Jedem zweiten Makler zufolge sehen Immobilienkäufer Wohnungen und Häuser als bessere Alternative zu Geldanlagen. Hier kommt die Inflationsangst der Deutschen zum Ausdruck, die seit der Finanzkrise um sich greift, schreibt immowelt.de. Das treibt die Immobilienpreise in Deutschland.

Selbst sonst schwer vermittelbare Immobilien nun gefragt

Das knappe Immobilien-Angebot und der große Kundenandrang sind der Grund dafür, dass Käufer verstärkt auch zu Objekten greifen, die bis dahin schwer zu vermarkten waren. Jeder vierte Makler sagt, dass für Interessenten derzeit selbst Ladenhüter attraktiv sind. Vor einem Jahr stimmte nur jeder Fünfte dieser Aussage zu.

Ergebnisse der Studie Marktmonitor Immobilie 2013:

Immobilienmarkt_Deutschland_2013

Graphik: Immowelt.de

 

1 Kommentar

  1. Veröffentlich von Karsten Aßmann-Funk am 16. Juli 2013 um 12:54

    So richtig kann ich die Studie noch nicht bestätigen, meine Kunden bleiben auch in 2013 wachsam und kritisch.

Hinterlassen Sie einen Kommentar