Immobilienkredite: Fast alle illegal (Verbraucherzentrale)

Neun von zehn Immobilienkreditverträgen enthalten Widerrufsbelehrungen, die den gesetzlichen Anforderungen nicht standhalten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Auswertung von 1.509 Kreditverträgen durch die Verbraucherzentrale Hamburg.

Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen haben zumeist zur Folge, dass die Verträge auch Jahre nach Abschluss noch widerrufen werden können. Das eröffnet dem Verbraucher eine gute Verhandlungsposition, die Vorfälligkeitsentschädigung zu senken oder gar den Kreditvertrag komplett gegen einen Kredit mit viel günstigeren Zinsen umzutauschen. „Der Zinsvorteil beläuft sich dann für den Verbraucher auf mehrere Prozentpunkte pro Jahr, was mehrere Zigtausend Euro ausmachen kann“, schreibt die Verbraucherzentrale. Bach den Erfahrungen seien viele Banken zum Vergleich bereit.

Rechtswidrig sind vor allem Verträge, die ab 2002 abgeschlossen wurden. Erst bei Darlehen ab 2010 waren die Widerrufsbelehrungen nach dem Ergebnis der Prüfung durch die Hamburger Verbraucherjuristen weitgehend fehlerfrei.

1 Kommentar

  1. Veröffentlich von Alexander Berg am 4. Oktober 2016 um 18:01

    Im Geldschöpfungsprozess wird durch Eintippen einer Zahl in einen Computer etwas aus dem Nichts erschaffen, was dann als Schuld durch einen Kredit und als „Sichteinlage“ auf das Girokonto gelangt. Dieser Prozess wird durch die Unterschrift des „Kreditnehmers“ in Gang gesetzt.

    BBankG §14 besagt, dass auf Euro lautende „Banknoten“ als gesetzliches Zahlungsmittel gelten. Somit ist das, was man auf dem Girokonto hat, kein gesetzliches Zahlungmittel.

    Durch die nicht mitgeschaffenen Zinsen, die erst erwirtschaftet werden müssen, kommt das eigentliche Innenverhältnis zwischen Wertschöpfer und Bank(Kaufmann) als ein Lehensverhältnis zum Vorschein.

    Laut Art. 4 EMRK Abs. 1 darf niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden.

    Ist doch viel interessanter.

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