Skip to main content

Immobilien: Ab 1. Dezember neue Blei-Grenze

Ab 1. Dezember 2013 gilt in Deutschland mit 0,01 Milligramm pro Liter ein strengerer Grenzwert für Blei im Trinkwasser. Aber was bedeutet das für Immobilien-Eigentümer, für Mieter wie Vermieter? Die Verbraucherzentrale Hamburg klärt auf.

„Der Gesetzgeber hat vorgeschrieben, dass alte Bleileitungen bis spätestens Anfang Dezember ausgetauscht sein müssen“, so Umweltexperte Dirk Petersen. Sind in einem Gebäude noch Bleiinstallationen vorhanden, dann ist der Eigentümer verpflichtet, die betroffenen Bewohner hierüber zu informieren. Mietern und anderen Bewohnern, die unsicher sind, ob in ihrem Haus noch Bleileitungen für die Trinkwasserversorgung genutzt werden, rät Petersen zu einem Test ihres Leitungswasser.

Bleileitungen mit Test erkennen

Blei ist ein toxisches Schwermetall, das sich im Organismus anreichert und zu 90 Prozent in den Knochen ablagert. Besonders gefährdet sind Schwangere, Ungeborene, Säuglinge und Kinder. „Sowohl die örtlichen Wasserwerke als auch private Labore untersuchen das Wasser auf Spuren von Blei.“ Falls Teile der Wasserleitungen sichtbar sind, lassen sich Bleirohre auch gut selbst erkennen. „Anders als Kupferleitungen können Bleileitungen in einem Stück gelegt und um Ecken gebogen werden. Bei einem Klopftest klingen sie dumpf und mit einem Messer, Schlüssel oder anderen spitzen Gegenstand kann man sie gut einritzen oder abschaben“, so Petersen.


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *



Bewertungen & Erfahrungen: Finanzexperte Andreas Kunze » Finanzwissen » Immobilien: Ab 1. Dezember neue Blei-Grenze