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Stornoabzüge bei der „Riester-Rente“ verboten

Noch eine BGH-Watsche für Lebensversicherer: Stornoabzüge bei der „Riester-Rente“ sind unzulässig (Az: IV ZR 63/04).

Die Hamburg-Mannheimer (Ergo-Versicherung) wollte die Kunden bei einer Kündigung mit noch nicht getilgten Abschlusskosten belasten. Das ist deshalb frech, weil der Gesetzgeber ausdrücklich zur Bedingung gemachte hatte, dass die Abschlusskosten gleichmäßig auf 10 Jahre (mittlerweile 5 Jahre) der Vertragslaufzeit verteilt werden. Die besonders hohen Verluste bei früherem Storno sollten dadurch vermieden werden. Diese Zertifizierungsvoraussetzung wollte offenbar die Hamburg-Mannheimer mit ihrer Klausel aushebeln.

 


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