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Haftpflicht-Versicherung im Test: „Sehr gut“ für ganz viele

Haftpflichtversicherung erneut im Test bei der Stiftung Warentest – mit einem geradezu kuriosen Ergebnis. Im Finanztest-Heft September 2012 wurden gleich Dutzende Tarife als „Sehr gut“ bezeichnet. Aber welcher ist der günstigste, welcher der Testsieger?

72 Haftpflichtversicherer im 2012er-Test der Stiftung Warentest

Im aktuellen Test Haftpflichtversicherung der Stiftung Warentest 2012 waren über 250 Familientarife von 72 Privat-Haftpflichtversicherern. Familientarif bedeutet: Angehörige wie Ehepartner (auch eingetragene Lebenspartner) und Kinder sind mitversichert. Daneben gibt es in der Haftpflichtversicherung noch die Single-Tarife, die aber meist nur geringfügig günstiger sind. Einige Versicherer haben offenbar die Test-Teilnahme verweigert, denn es müssten über 100 Anbieter von Privat-Haftpflichtversicherungen auf dem Markt sein.

Interrisk kam als beste Haftpflichtversicherung auf Note 0,6

Dutzende Versichererungstarife erhielten ein „Sehr gut“ als Qualitätsurteil der Stiftung Warentest. Nur die Noten unterscheiden sich von 0,6 (Bestwert) bis 1,5. In der Tabelle hier sind für einen schnellen Überblick die Haftpflicht-Versicherer mit Noten bis 0,7 aufgeführt.

[table id=15 /]

Die Preise in der Spitzengruppe der besten Privat-Haftpflichtversicherungen liegen bei 100 bis 150 Euro für einen Jahresvertrag. Der genaue Preis hängt von den Versicherungssummen ab. Die Stiftung Warentest empfiehlt mindestens drei Millionen in der Haftpflichtversicherung. Es sind sogar bis 50 Millionen möglich (was m.E. kein Mensch braucht).

„Sehr gute“ Haftpflichtversicherung schon ab 49 Euro

Ebenfalls „sehr gute“ Haftpflichtversicherungen mit etwas geringerer Note gibt es auch deutlich günstiger, heißt es bei Finanztest. Die Angebote:

[toggle title_closed=“49 Euro“]WGV-Himmelblau, Tarif Internet[/toggle] [toggle title_closed=“64 Euro“]HUK24, Classic-Tarif [/toggle] [toggle title_closed=“67 Euro „]Europa, Tarif Komfort [/toggle]

Einige Haftpflichtversicherer „Geld nicht wert“

Einige Haftpflichtversicherungen sind laut Finanztest „Geld nicht wert“. Sie erfüllten laut Stiftung Warentest mit keinem einzigen Tarif den Finanztest-Grundschutz. Genannt wurden: Adler, Bayerische Hausbesitzer, BBV, DA-Direkt, Direct Line, Docura, Fahrlehrer, Medien, Nationale Suisse, Osa, Ostangler, SHB und Waldenburger.

[box type=“tick“ size=“large“ style=“rounded“]Der ganze Test Haftpflichtversicherung lässt sich hier kaufen: http://www.test.de/Private-Haftpflichtversicherung-Guter-Haftpflichtschutz-ist-nicht-teuer-4430651-4430653/[/box]

 


Kommentare

Seb 27. August 2013 um 15:06

@Jürgen

günstiger heißt nicht immer mehr Leistung! Im Zweifelsfall sollte man sich über Ablehnungsquoten bei Schadensfällen schlau machen, dort unterscheiden sich Versicherungsunternehmen gewaltig.

Antworten

M.Z. 25. Juni 2013 um 09:29

InterRisk – NIE WIEDER!!!

Theoretisch ist immer alles toll, aber wenn man wirklich mal einen Schaden hat, helfen einem die "am besten getesteten Versicherungen" auch kein Stück weiter!
Ich musste bei der InterRisk nach einem Einbruchdiebstahl 4 Monate auf eine erste Response warten, um mir dann nach 6 Monaten sagen zu lassen, dass der Versicherungsschutz abgewiesen wurde, da keine Einbruchspuren vorhanden waren, obwohl Polizei und Kripo den Fall untersucht und Fingerabdrücke festgestellt haben!

Diese Versicherung ist rausgeschmissenes Geld und ABSOLUT KEINEM ZU EMPFEHLEN!!!

Antworten

Chris 31. Juli 2013 um 19:49

Hallo, schauen Sie doch einmal in den Bedingungen nach ob "einfacher Diebstahl" ein Ausschluss, bzw. versichert ist. Wenn es ein Ausschluss ist ist es normal, dass der Versicherer nicht zahlt. Fingerabdrücke zählen nicht als Einbruchspuren, da der Täter sich ja auch durch ein offen gelassenes Fenster/Tür etc. einschleichen konnte um diese zu hinterlassen- somit wäre es "einfacher Diebstahl".Um der Definition Einbruchdiebstahl gerecht zu werden müssen Spuren wie z.B ein aufgebrochenes Fenster, Gewaltanwendungen an Schließanlage u.s.w. vorhanden sein.
Jedoch gibt es auch Hausratversicherungen diverser Anbieter wo das mitversichert ist.
Gruß
Chris


Grantler 8. Mai 2013 um 14:14

Was nutzt die billigste Haftpflichtversicherung die theoretisch die besten Leistungen anbietet, wenn Sie im Fall der Fälle dann doch nicht zahlt und es durch jahrelanges Verschleppen von Zahlungen den Kunden zermürbt und finanziell ruiniert ?

Antworten

Elli 13. Januar 2015 um 10:53

Ich bin auch durch einen Versicherungsvergleich im Internet komplett reingefallen.
Angeblich einer der besten Leistungen zum günstigen Tarif:
Die Waldenbuger Haftpflicht.
Als dann tatsächlich ein Schadensfall eintrat, hat die Versicherung bei Kratzspuren im Holzboden mit „Mutwilligkeit“ und „Überbeanspruchung“ den Fall abserviert. Bei einem Anruf wurde mir dreist gesagt, „Sie könne ja klagen“. Bei meiner Kündigung bekam ich dann anstelle einer Kündigungsbestätigung schriftlich, dass es zu spät sei für dieses Jahr und ich beachten soll, dass ich dann wieder nächstes Jahr meine Kündigung schicken kann.
Der Kunde wird einfach für dumm verkauft und es wird abgelehnt mit den absurdesten Begründungen. Ganz offen wird spekuliert, dass der Kunde nicht klagt. Es ist einfach nur traurig, dass man denen überhaupt Geld geschenkt hat. Glücklicherweise hatte der Geschädigte in meinem Fall (Ferienwohnung) die Forderungen an mich fallen lassen, ansonsten wäre ich trotz Haftpflicht 2000 Euro los gewesen.

Elli 13. Januar 2015 um 10:55

Ich bin auch durch einen Versicherungsvergleich im Internet komplett reingefallen.
Angeblich einer der besten Leistungen zum günstigen Tarif:
Die Waldenbuger Haftpflicht.
Als dann tatsächlich ein Schadensfall eintrat, hat die Versicherung bei Kratzspuren im Holzboden mit „Mutwilligkeit“ und „Überbeanspruchung“ den Fall abserviert. Bei einem Anruf wurde mir dreist gesagt, „Sie könne ja klagen“. Bei meiner Kündigung bekam ich dann anstelle einer Kündigungsbestätigung schriftlich, dass es zu spät sei für dieses Jahr und ich beachten soll, dass ich dann wieder nächstes Jahr meine Kündigung schicken kann.
Der Kunde wird einfach für dumm verkauft und es wird abgelehnt mit den absurdesten Begründungen. Ganz offen wird spekuliert, dass der Kunde nicht klagt.
Es ist einfach nur traurig, dass man denen überhaupt Geld geschenkt hat. Glücklicherweise hatte der Geschädigte in meinem Fall (Ferienwohnung) die Forderungen an mich fallen lassen, ansonsten wäre ich trotz Haftpflicht 2000 Euro los gewesen.


Jürgen 24. August 2012 um 19:31

On 0,6 oder 1,0 als Note dürfe für den Versicherungsschutz nicht viel ausmachen. Dann würde ich lieber einen günstigen Anbieter nehmen. 150 Euro ist viel Geld für eine PHV.

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