Erbschaft: Schon jeder 2. hat Immobilien geerbt (Studie)

Laut einer Postbank-Studie waren Immobilien bislang schon in jeder zweiten Erbschaft enthalten. Heute angehenden Erben erwarten sogar zu 71 Prozent Immobilien. Und das planen auch ähnlich viele Erbschafts-Geber so. In zwei Drittel aller künftigen Erbschaften sind deshalb Immobilien zu erwarten, heißt es in der Studie „Erbschaften in Deutschland 2013“.

Wurde ein vom Erbschafts-Geber bewohntes Eigenheim geerbt, bezog jeder zweite Erbe dies bislang ebenfalls selbst. Das aber wird sich künftig deutlich ändern. So planen angehende Erben nur noch etwa halb so oft, in ein geerbtes Eigenheim einzuziehen. Das geerbte Eigenheim verkaufen wollen aber auch nur 30 Prozent von ihnen. In bisherigen Erbfällen war das mit 37 Prozent häufiger der Fall. Künftige Erben wollen entsprechend häufiger die geerbte Immobilie vermieten (19 Prozent), als dies in bisherigen Erbfällen geschah (14 Prozent).

Die Postbank Studie entstand mit Unterstützung des Instituts Allensbach als nunmehr dritte Studie nach 2011 und 2012. In der neuen Studie wurden bundesweit repräsentativ drei Gruppen befragt und gegenübergestellt: Deutsche, die eine Erbschaft vergeben wollen, die ein Erbe bereits erhalten haben und die in den nächsten Jahren eine Erbschaft erwarten. Die Befragung von 1573 Personen in der deutschen Wohnbevölkerung ab 16 Jahren wurde im März 2013 durchgeführt.

1 Kommentar

  1. Veröffentlich von helga am 18. April 2019 um 18:52

    Interessante Statistik! Was kann man aber den Kindern nach sich hinterlassen? Wie kann man sie unterstützen? Eben diese Fragen hat vor sich mein Vater gestellt. Nach seinem Testament erben die Kinder sein Haus und ich hoffe, es bringt ihnen sein Nutzen.

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