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Einlagensicherung: Haben Sie jetzt Angst ums Geld?

Weniger als ein Drittel der Deutschen sehen in dem Sparbuch noch eine verlässliche Geldanlage. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Handelsblatts. Dass auf Zypern private Spareinlagen zur Bankenrettung verwendet werden, habe das Vertrauen der Deutschen in die Sicherheit des Geldes deutlich verringert, schreibt das Handelsblatt.

So wie das Handelsblatt sind die Medien sind derzeit voll mit Artikeln darüber, wie sehr sich die Deutschen nun angeblich um ihre Ersparnisse fürchten (T-Online-Link) . Geht es nach den Suchtrends bei Google, kann die Sparer-Angst allerdings nicht besonders groß sein. Von einem Ausschlag wie Oktober 2008 nach der Lehman-Pleite ist bislang nichts zu sehen (bei Suchbegriffen wie Spareinlagen oder Einlagensicherung).

Nach Einlagensicherung Bank of Scotland, Diba, Consors oder Santander wird zunehmend gesucht

Zunehmend sind laut Google Anfragen u.a. nach Einlagensicherung Bank of Scotland, Einlagensicherung Diba, Einlagensicherung Santander, Einlagensicherung Sparkasse  oder Consors Einlagensicherung. Zumeist handelt es sich um Töchter ausländischer Banken, etwa bei der ING-Diba (ING, Niederlande),  Santander Deutschland (Santander, Spanien) oder Cortals Consors (BNP Paribas, Frankreich).

Sofern diese Banken aber eine deutsche Banklizenz haben, unterliegen sie der deutschen Einlagensicherung. Einlagen sind dann genauso geschützt wie bei jeder anderen deutschen Bank, wie u.a. die Santander kürzlich klarstellte (Finblog-Link).  Die Sparkassen haben keine Einlagensicherung, sondern einen Institutsschutz (Wikipedia-Link).

Gibt es wegen Zypern tatsächlich ein schwindendes Vertrauen in die Sicherheit der Spareinlagen oder wird das von den Medien aufgebauscht? Stimmen Sie ab, sagen Ihre Meinung.

 


Kommentare

Peter 6. April 2013 um 11:52

Die Politik hat uns genug belogen.So wie der Euro nichts taugt taugt auch die Einlagensicherung nichts.

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Nils 5. April 2013 um 16:27

Der Großteil meines Geldes ist bei meinem US Broker (FDIC versichert, durch die US Bundesregierung garantiert), genug Euro Bargeld für zwei Monate habe ich auch immer zuhause. Von Gold halte ich nicht viel, lässt sich im Krisenfall eher schlecht gegen Digne des täglichen Bedarfs tauschen.

Unsere too big to fail Banken sind ja seit der Krise wieder um einiges größer geworden. Mit den Mengen an Kundeneinlagen und dem aktuellen Aufbau des Eurosystems kann der Staat da auch nicht mehr einspringen, das Einlagesicherungssystem der Banken wird kaum in der Lage sein den Ausfall einer der Großbanken zu verkraften.

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DerSkeptiker 5. April 2013 um 16:05

Die Euro-Krise wird nicht besser, sondern immer schlimmer. Ich habe schon geraumer Zeit Gold gekauft und bin sehr froh darüber.

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