www.einlagensicherung.de: Schneller Check von Banken

Der Bankenverband hat unter www.einlagensicherung.de ein neues Portal online gestellt, wo Bank-Kunden schnell checken können, wie es um die Einlagensicherung einer Bank steht. Die Suche hat eine Autocomplete-Funktion wie etwa Google bekannt. Gibt es man die ersten Buchstaben ein, werden passende Namen vorgeschlagen, die direkt ausgewählt werden können,

www.einlagensicherung.de informiert dabei nicht nur über die Einlagensicherung der privaten Banken, sondern erläutert auch die wichtigsten Fragen zur Institutssicherung von Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken. Zugleich hat der Bankenverband folgende Online-Infos überarbeitet:

Der Ein­la­gen­si­che­rungs­fonds ist eine ergänzende Einlagensicherung neben der gesetzlichen Einlagensicherung. Positiv finde ich, dass sehr offen gesagt wird, dass es keinen Rechts­an­spruch auf Ent­schä­di­gung gibt. Vor ein paar Jahren musste das noch gerichtlich geklärt werden (Landgericht Berlin, 10 O 360/09). Der Bankenverband schreibt nun dazu:

Gäbe es einen Rechts­an­spruch, wäre der Ein­la­gen­si­che­rungs­fonds eine Ver­si­che­rung. Es fiele unter an­de­rem Ver­si­che­rungs­steu­er an und das Ver­fah­ren würde nicht nur kom­pli­zier­ter, son­dern auch teu­rer.

Was leider in den neuen Info-Angeboten fehlt, soweit ich sehen konnte, sind Antworten auf typische Fragen, wie es mit der Einlagensicherung im Extremfall aussieht, sollten mehrere Banken gleichzeitig crashen oder was es mit der Diskussion um EU-Einlagensicherung auf sich hat. Dazu ein paar Link-Tipps:

1 Kommentar

  1. Veröffentlich von Michael am 15. Dezember 2015 um 19:55

    Top! Genau das hat noch gefehlt. Danke für den Beitrag. Hätten damals die Leute das Tool für Kaupthing Bank und Co gehabt wäre es einigen Leuten erspart geblieben die bittere Pille des Verlustes zu schlucken.

    Beste Grüße,
    Michael

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