Die Frage des Tages zu Lebensversicherungen

Heute morgen interviewte mich Andrea Ballschuh in der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ zu den Lebensversicherungs-Urteilen. Das war wie immer ein sympathischer Tagesauftakt. Hinterher kam noch die einstündige „Sprechstunde“, das Expertentelefon. Es wurde Schwerstarbeit: Das Telefon stand keinen Moment still.

Typisch waren die Anrufe wegen gekürzten Leistungen: „Jedes Jahr wird es weniger – was habe ich verkehrt gemacht?“ Oder der Klassiker: „Ich habe 6.600 Euro eingezahlt, soll aber nach 12 Jahren nur 6.000 Euro wiederkriegen.“ Klar wird mir dabei jedesmal: Den Kunden fehlt Basiswissen zu den Verträgen, die sie da abschlossen haben. Obwohl es über 90 Millionen dieser Verträge gibt. Das ist eher traurig.

Richtig erheiternd war nachmittags allerdings das Telefonat mit einer Zeitungsredakteurin. Sie wollte mal darstellen, wie viele Kosten „etwa durch Querverrechnung“ bei einem Vertrag mit 100.000 Euro anfallen. Tja, wenn sich das so einfach zusammenstellen ließe. Dann hätte es die Urteile des Bundesverfassungsgerichtes so erst gar nicht gegeben.

2 Kommentare

  1. Veröffentlich von Peter am 28. Juli 2005 um 16:19

    Die Auftritte sind nicht mal im Internet abrufbar. Die Kanne ist nur halbvoll beim ZDF. Hoffentlich hat Herr Kunze nicht wieder was von verfassungswidrigen Policen erz

  2. Veröffentlich von Volker am 27. Juli 2005 um 18:07

    OT:

    Auch wenn ich mich wiederhole: Gelegentliche Hinweise (oder mal ein Wink mit dem Zaunpfahl) auf kommende Fernsehauftritte das Finbloggers w

Hinterlassen Sie einen Kommentar