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Die 1-Euro-Ehe (Heiraten zum Steuern sparen)

Immer wieder begegnen mir aber Leute, die sich mit einer Wahnvorstellung in die Ehe stürzen: Sie glauben, die Ehe sei ein Steuer-Sparmodell. Deshalb könne man ja z.B. im Mai die große Party machen, im nächsten Jahr komme ja dann der Geldregen vom Finanzamt. Richtig daran ist nur: Wer während des Jahres heiratet, kann für das gesamte Jahr die „gemeinsame Veranlagung“ wählen. Ob das aber eine Steuerersparnis bringt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Mal zur groben Orientierung: Wenn beide in etwa gleich viel Einkommen haben, bringt die Ehe steuerlich wenig bis gar nichts. Sie zahlen dann als „gemeinsam Veranlagte“ genau so viel Steuern wie zwei Singles. Nur wenn einer der beiden weniger oder am besten gar nichts verdient, gibt das Finanzamt einen spürbaren Rabatt. Dafür muss man dann den anderen aber auch durchfüttern. Folgende Rechenbeispiele basierend auf der Steuertabelle 2009 zeigen, dass der wahre Grund für die Ehe wirklich nur die Liebe sein sollte.

splittingvorteil


Kommentare

Nils 26. Mai 2009 um 03:15

Ich verstehe. Wie man sieht lohnt es genausowenig eine Ehe nur wegen des Steuervorteils einzugehen wie eine Rentenversicherung 😉

Interessant ist hier dann nochmal auszurechnen wie hoch das Risiko f

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textkoch 22. Mai 2009 um 07:52

Isrt das da bei 20.000 / 40.000 ein Tippfehler oder zahlt das Ehepaar bei dieser Aufteilung des Einkommens tats

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