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Promille: Wann der Führerschein weg ist

Während des Karnevals fliesst viel Alkohol – und mancher kann es nicht sein lassen, sich danach ans Steuer zu setzen. Wer betrunken erwischt wird oder gar einen Unfall baut, muss mit schweren Konsequenzen rechnen.

0,3 Promille: Bereits ab diesem Alkoholwert sind ernste Sanktionen möglich, und zwar bei alkoholbedingten Ausfallerscheinungen. Typisch dafür sind zum Beispiel Torkeln oder Lallen. Dem Fahrer drohen Geld- oder Haftstrafe bis zu einem Jahr, der Entzug der Fahrerlaubnis sowie sieben Punkte in Flensburg. „Anders als vielfach geglaubt, können diese Sanktionen auch ohne Unfall blühen“, sagt Udo Vetter, Düsseldorfer Fachanwalt für Strafrecht. „Bei einer Gefährdung und erst nach einem Unfall ist das Strafmass noch höher.“

Tipp: Wie schnell mit welchen Getränken die Schwelle von 0,3 Promille erreicht wird, lässt sich mit diversen Internet-Rechnern näherungsweise ermitteln, etwa unter http://www.blutalkohol-homepage.de.

0,5 Promille: Diese Grenze hat bereits im April 2001 die in manchen Köpfen noch vorherrschende 0,8-Promille-Grenze ersetzt. Wer sie – ohne Ausfallerscheinungen – überschreitet, begeht eine Ordnungswidrigkeit nach Paragraph 24a des Straßenverkehrsgesetzes (StVG). Die Konsequenzen: Eine Geldbuße von bis zu 1.500 Euro (Regelsatz 250 Euro), Fahrverbot von einem bis drei Monate (Regelsatz ein Monat) sowie vier Punkte in Flensburg. Rechtsanwalt Vetter: „Bei wiederholten Verstößen steigen Geldbußen und Dauer der Fahrverbote.“

1,1 Promille: Unabhängig davon, ob sich beim Fahrer Ausfallerscheinungen zeigen, handelt es sich ab diesem Grenzwert um eine Straftat (Paragraph 316 Strafgesetzbuch). Die so genannte „Absolute Fahruntüchtigkeit“ wird geahndet mit Geldstrafe (meist mindestens 30 Tagessätze, also ein Monatsgehalt) oder Freiheitsstrafe. Hinzu kommen meist ein Entzug des Führerscheins für mindestens sechs Monate sowie sieben Punkte in Flensburg.

1,6 Promille: Bei sehr hohen Alkoholwerten gehen Fachleute von einer Alkoholgewöhnung aus, also von einem Dauertrinker. Denn ansonsten, so die überlegung, könnte der Betreffende gar nicht so viel auf ein Mal trinken – er würde vorher umfallen. Ab 1,6 Promille wird deshalb eine „Medizinisch-Psychologische Untersuchung“ (MPU) verlangt, sonst gibt es den Führerschein nicht zurück.
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Kommentare

Observer 15. Februar 2006 um 17:30

Ob nun Sylt oder R

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ixy 15. Februar 2006 um 13:30

Na wenn das sooo ist…

Ich geh noch mal schnell den Test machen. 😉

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Volker 14. Februar 2006 um 18:21

@ixy

Warum ins Haus?

Unter dem Gewinn stelle ich mir z.B. ein Wochenende in einem ger

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ixy 14. Februar 2006 um 15:43

Der Test passt doch wieder nicht. Schon die erste Frage kann ich nicht beantworten… 😉

Und der K

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Andreas Kunze 13. Februar 2006 um 17:26

@Klaus: Doch, wir sollten den K

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Klaus Hintze 13. Februar 2006 um 16:51

Auch wenn "ihr" damals in Worringen gewonnen habt…

Das:

"Beileid!

Sie sind ein armer, bedauernswerter Mensch, der unser tiefes Mitgefuehl verdient hat. Aber noch koennen Sie Ihrem verpfuschten Leben eine Wende geben – Duesseldorf bietet jedem Verzweifelten eine Chance."

tut ja nun wirklich nicht Not ;-)))

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