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De-Mail und die richtige Würze

Zuletzt aktualisiert: 7. Juli 2013

Seit gestern weiß ich zwei Dinge über Friedrichshafen:
a) Friedrichshafen wurde als einzige Stadt in Deutschland für einen sechsmonatigen Test von De-Mail ausgewählt (Das teilte die Stadt-Pressesprecherin per E-Mail mit).
b) Die Pressestelle der Stadt Friedrichshafen hat den wahrscheinlich größten Journalisten-Mail-Verteiler Deutschlands.

Denn die Einladung zur Pressekonferenz im Großen Sitzungssaal des Rathauses wurde an sage und schreibe 564 Adressen geschickt, etwa Spiegel, Manager-Magazin, Capital, FTD, Fintext. Alle Adressen der lieben Kollegen standen im An-Feld, waren somit für jeden Empfänger lesbar.
Die Pressesprecherin bekam von einem IT-Fachmann eine prompte Antwort (die er per BCC auch den großen Journalisten-Verteiler schickte). Auszug:

Wenn irgendeiner der Empfänger einen virenverseuchten oder bot-infiltrierten PC hat (was heute kaum noch zu vermeiden ist), landen die E-Mail-Adressen sofort in Spam-Listen, Adresshandelslisten und dergleichen. (…) Das gibt einer Einladung zu einem Feld-Test für „sichere“, „vertrauliche“, „spam-feste“ E-Mail die richtige Würze, das muß ich schon sagen. Friedrichshafen wurde als einzige Stadt in Deutschland für einen sechsmonatigen Test von De-Mail ausgewählt: Vermutlich, weil es da am allernötigsten ist?



Kommentare

happy-buddha 6. Oktober 2009 um 20:06

*ggg* Kein Wunder, Friedrichshafen ist ja auch die "T.Com Stadt"

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