Cosmos Direkt verjüngt Neukunden

Die Überschrift zu einem Angebot von Cosmos Direkt klingt doch spannend, oder? Wer aber jetzt einen Gratis-Kanister Botox vom Saarbrücker Direktversicherer erwartet, wird enttäuscht. Die Neukunden werden nur „versicherungstechnisch“ jünger gemacht.
Cosmos Direkt datiert alle neuen Verträge für Berufsunfähigkeits- und Risikolebenspolicen auf den 1. Dezember 2010. Damit sind Kunden in der Kalkulation ein Jahr jünger und zahlen dauerhaft weniger Beiträge. Das Angebot gilt aber nur bis zum 31. Januar 2011.

Die Pressemitteilung:

All denjenigen, die im letzten Jahr mit der Vorsorge beginnen wollten, den Start aber verpasst haben, gibt CosmosDirekt eine zweite Chance. Rückdatierung heißt das Schlüsselwort. Damit können Neukunden doch noch einen Haken hinter den Vorsatz aus dem Vorjahr machen – und während der gesamten Vertragslaufzeit sparen.

Für die Berechnung der Beiträge bei Berufsunfähigkeits-Schutz und Risiko-Lebensversicherung ist das Alter entscheidend. Bei CosmosDirekt zählt aber allein das Geburtsjahr, nicht der genaue Geburtstag. Der Jahreswechsel hat also alle Versicherten ein Jahr älter gemacht. Die Rückdatierung dreht das Rad der Zeit zurück. Bis zum 31. Januar 2011 können sich die neuen Kunden über ein geschenktes Jahr freuen – und über einen Prämienvorteil. So spart zum Beispiel ein 27-jähriger Bürokaufmann, der jetzt noch einen Berufsunfähigkeits-Schutz mit einer monatlichen Rente von 1.500 Euro abschließt, jährlich 77,76 Euro. Das ergibt bei einer Laufzeit von 39 Jahren eine Gesamtersparnis von 3.032,64 Euro. Bei der Risiko-Lebensversicherung lassen sich insgesamt über 400 Euro sparen.

Der Berufsunfähigkeits-Schutz ist für jeden unverzichtbar, der von seiner Arbeitskraft lebt (Finanztest 7/2010). Die Versicherung springt ein, wenn man nach Krankheit oder Unfall vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden muss. Ein Risiko, das viele unterschätzen. Dabei ist bereits jeder vierte Berufstätige betroffen. Auf staatliche Unterstützung allein lässt sich dann nicht zählen. Sie fällt für alle, die nach dem 1. Januar 1961 geboren wurden, zu gering aus, um den Lebensstandard halten zu können.

Eine Risiko-Lebensversicherung ist für alle unverzichtbar, die Familie haben oder in einer festen Partnerschaft leben. Sie sichert Hinterbliebene im Todesfall finanziell ab. Stößt etwa dem Hauptverdiener etwas zu, können die Finanzen schnell in Schieflage geraten: Witwen- und Waisenrente sind gering, unverheiratete Paare haben gar keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung. Um keine Versorgungslücke zu riskieren, empfiehlt Stiftung Warentest Paaren ohne Kind, das Dreifache des Bruttojahreseinkommens abzusichern. Bei einer Familie mit Kindern sollte es das Fünffache sein.

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