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Cominvest (Commerzbank) fordert Kunden-Daten

Der Düsseldorfer Branchendienst Markt-Intern berichtet über seltsam anmutende Praktiken bei der Commerzbank-Fondsgesellschaft Cominvest in Luxemburg. Text Pressemitteilung:

Cominvest setzt Kunden unter Druck
Unter Androhung der Beendigung aller Geschäftsbeziehungen hat die Commerzbanktochter Cominvest/Luxemburg ihre Kunden aufgefordert, finanzielle Daten wie Haushaltseinkommen, Verbindlichkeiten und Vermögen offenzulegen. Ihr Vorgehen erklärt Cominvest in den versandten Kundenbriefen mit einer rechtlichen Verpflichtung, entsprechende Informationen einzuholen. Dies berichtet aktuell der Düsseldorfer Branchendienst ‚zins-markt intern‘ (‚z-mi‘).

Auf Anfrage erklärte die Luxemburgische Finanzaufsicht jedoch, daß Cominvest nicht gesetzlich verpflichtet sei, genau diese Kundendaten abzufragen. Die Drohung, die Geschäftsbeziehung mit Kunden zu beenden, die sich nicht auskunftswilig zeigen, hat Cominvest auf Initiative vom ‚z-mi‘ inzwischen zurückgezogen. Dem Branchendienst erklärte Cominvest-Geschäftsführer Heinrich Echter: „Selbstverständlich werden wir die Geschäftsbeziehungen nicht aufgrund fehlender Antworten beenden.“

Damit stellt sich jedoch die Frage, welchen Zweck die Commerzbanktochter mit ihrem Kundenbrief verfolgt. Nicht ganz von der Hand weisen läßt sich nach Auffassung von ‚z-mi‘, daß die sensiblen Vermögensdaten benutzt werden sollten, Kunden gezielt Investmentangebote zu unterbreiten, um so den seit einigen Jahren andauernden Mittelabfluß aufzufangen.


Kommentare

Finanzberater 15. August 2006 um 04:07

Meint die Commerzbank, dass ihre Kunden unm

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